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24. September 2017, 12:05 Uhr

Baden-Württemberg

Männer fliehen mit Holz-Rammbock und Bettlaken aus Psychiatrie

Erst durchbrachen sie eine Mauer, dann hangelten sie sich an einem selbstgemachten Seil nach unten: Drei Männer sind aus einer forensischen Psychiatrie in Baden-Württemberg entkommen.

Mit verknoteten Bettlaken und einem selbstgebauten Rammbock sind drei Männer aus einer forensischen Psychiatrie geflohen. Die Männer brachen laut Polizei am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt in Zwiefalten in Baden-Württemberg aus.

Sie hatten aus dem Holz eines Bettkastens einen Rammbock gebaut und damit die alte Außenwand aus Ziegelsteinen durchbrochen. Anschließend seilten sie sich mit verknoteten Bettlaken aus dem zweiten Stock ab.

"Die Flüchtigen haben kein Interesse, in der Bevölkerung aufzufallen und wollen weiterhin unerkannt flüchten", vermutete ein Sprecher der Polizei. Die Männer hielten sich vermutlich schon nicht mehr im direkten Umfeld von Zwiefalten auf. Die Polizei fahndet mit Hubschraubern und Einsatzkräften nach den Flüchtigen. Genauere Angaben über die Männer gab es nicht.

Die forensische Psychiatrie in Zwiefalten behandelt suchtkranke Straftäter. Nach Angaben auf der Website sind die Patienten in drei geschlossenen Stationen und einer Außenwohngruppe untergebracht.

ulz/dpa

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