Baden-Württemberg Porschefahrer ohne Zollpapiere erwischt - er musste 38.500 Euro zahlen

Teure Spritztour: Zollbeamte hielten einen Sportwagenfahrer in Baden-Württemberg an, der ohne Papiere unterwegs war. Seine Schuld beglich der Mann vor Ort.

Zollbeamte in Hamburg (Symbolbild): Ohne Zollanmeldung erwischt
DPA

Zollbeamte in Hamburg (Symbolbild): Ohne Zollanmeldung erwischt


Schwäbische Zollbeamte haben einen 51-Jährigen erwischt, der offenbar Steuern hinterzogen hatte. Der Mann war laut einer Mitteilung auf der Autobahn unterwegs - und konnte die nötigen Unterlagen nicht vorweisen.

Die Beamten kontrollierten den Mann demnach auf der A96 bei Kißlegg im Landkreis Ravensburg. Er fuhr einen Porsche mit Schweizer Kennzeichen. Der Mann sagte, der Wagen gehöre einem Freund.

Fahrzeuge, die in Nicht-EU-Ländern zugelassen sind, bedürfen einer Zollanmeldung, wenn sie von Dritten genutzt werden. Diese konnte der Mann nicht vorlegen.

Daraufhin leiteten die Zöllner ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Gleichzeitig wurden die Einfuhrabgaben und eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe fällig - insgesamt 38.500 Euro. Der Mann ging laut einem Zollsprecher zur Bank und bezahlte die Summe in bar.

Porsche im Wert von 140.000 Euro

Die Summe setzt sich aus einer zu erwartenden Geldstrafe von 7000 Euro zusammen - der Rest sind Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben. Da über die Höhe der tatsächlichen Geldstrafe erst im Strafverfahren entschieden wird, bekommt der Mann womöglich einen Teil der 7000 Euro zurück. Die 31.500 Euro aber bekomme er nicht wieder, sagte ein Sprecher.

Die Höhe der Einfuhrabgaben hängt vom Wert des Wagens ab. In diesem Fall handelte es sich laut Zoll um ein neues Porsche 911 Turbo S Cabrio, das etwa 140.000 Euro wert sei.

jpz/dpa

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