Bandenkrieg in Mexiko Drogenhändler enthaupten neun Menschen

Blutiges Wochenende im mexikanischen Tijuana: 23 Menschen sind Opfer der Bandenkriege geworden. Die Täter gingen extrem brutal vor. Sie köpften mehrere Menschen und töteten auch ein kleines Mädchen.


Tijuana - Bandenkriege rivalisierender Drogenhändler haben in der mexikanischen Stadt Tijuana innerhalb von 24 Stunden mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Am Sonntag fand die Polizei auf einem Grundstück neun enthauptete Leichen.

Nicht weit davon entfernt seien die in Plastiktüten verpackten Köpfe der Männer entdeckt worden, teilte die Polizei von Baja California mit. Am Samstag war unter anderem ein vierjähriges Mädchen Opfer der blutigen Revierkämpfe in Tijuana geworden.

Die an der Grenze zum US-Staat Kalifornien gelegene Stadt ist seit Monaten ein Brennpunkt der Drogenkriminalität. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón hat den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zum Schwerpunkt seiner Innenpolitik erklärt.

Der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenschmuggel in Mexiko sind seit Jahresbeginn mehr als 4500 Menschen zum Opfer gefallen.

bog/AP/AFP



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