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22. März 2019, 15:11 Uhr

Erstochener Junge in Basel

75-Jährige wird psychiatrisch untersucht

Ein Siebenjähriger wurde in Basel brutal niedergestochen. Die Ermittler rätseln über ein mögliches Motiv - und zweifeln an der Schuldfähigkeit der mutmaßlichen 75-jährigen Täterin.

Im Schweizerischen Basel starb ein Siebenjähriger nach einer brutalen Messerattacke. Für den gewaltsamen Tod soll eine 75-jährige Frau verantwortlich sein. Doch nach dem Angriff am Donnerstag zweifeln die Ermittler an der Schuldfähigkeit der Frau.

Sie werde nun psychiatrisch begutachtet, teilte die Staatsanwaltschaft in Basel mit. Demnach war sie nach der Tat zunächst in Richtung eines Parks geflohen - teilte jedoch per SMS mehreren Menschen und Einrichtungen mit, dass sie ein Kind niedergestochen habe. Anschließend habe sie sich gestellt. Den Ermittlern zufolge kannte die Frau weder den Jungen noch dessen Familie.

Lehrerin fand Jungen in Blutlache

Der Schüler war am Donnerstagmittag auf dem Nachhauseweg von der Schule angegriffen worden. Er sei mit einem Messer verletzt worden und habe schwere Stichverletzungen am Hals gehabt, so die Staatsanwaltschaft.

Passanten und eine Lehrerin seiner Schule, die auf dem Fahrrad vorbeikam, hatten den Jungen in einer Blutlache gefunden und den Notarzt alarmiert, so die Ermittler. Reanimierungsversuche und eine Notoperation im Kinderkrankenhaus konnten sein Leben nicht retten.

apr/dpa/AP

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