Geldautomatensprengung in Hessen Tatverdächtiger und Polizei liefern sich Verfolgungsjagd bis in die Niederlande

Um zwei Uhr nachts explodierte im hessischen Bebra ein Geldautomat. Der Tatverdächtige raste der Polizei mit bis zu 250 Kilometern pro Stunde davon – und hat mittlerweile die Niederlande erreicht.
Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Foto: DPA

Nach einer Geldautomatensprengung in Hessen hat sich ein Tatverdächtiger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch Nordrhein-Westfalen geliefert.

Wie die Polizei in Bielefeld mitteilt , fuhr der Verdächtige nach der Sprengung um kurz nach zwei Uhr in einem hochmotorisierten Auto vom Tatort weg. Inzwischen sei er bis in die Niederlande geflüchtet.

Im hessischen Bebra war in der Nacht ein Geldautomat im Außenbereich eines Getränkemarktes gesprengt worden, so die Polizei .

Über Autobahnen und Bundesstraßen sei der Tatverdächtige unter anderem durch Ostwestfalen gerast, so die Polizei weiter. Er sei auf der B64, der A2 und der A30 unterwegs gewesen – zeitweise mit Geschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde. Er habe alle Fahrstreifen inklusive Standstreifen genutzt. Die Polizei habe ihn währenddessen im Blick gehabt und auch drei Hubschrauber eingesetzt.

Mittlerweile befinde sich das Fluchtfahrzeug in den Niederlanden, wo die dortige Polizei die Fahndung nun fortsetze, heißt es.

ptz/dpa
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