Berliner Polizei Durchsuchung bei früherem Mitarbeiter wegen rechter Chats

Weil er sich rassistisch in einem Chat geäußert hat, durchsuchten Berliner Polizisten die Wohnung eines ehemaligen Mitarbeiters. Die Beamten beschlagnahmten dabei auch Softair- und Schreckschusswaffen.
Logo der Berliner Polizei (Symbolbild)

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Foto: Christian Spicker / imago images

Nach rassistischen und rechtsradikalen Äußerungen in einem Chat ist die Berliner Polizei zu einer Durchsuchung bei einem ehemaligen Mitarbeiter ausgerückt. Der Staatsschutz sei bei anderweitigen Ermittlungen in einem Messengerdienst auf einen entsprechenden Beitrag und ein Foto von einem Maschinengewehr gestoßen, teilten die Beamten am Donnerstag mit.

Beim Verfasser handle es sich um einen 24-Jährigen, der bis Juni 2020 für zwei Jahre Angehöriger der Berliner Polizei gewesen sei.

Die Veröffentlichung in dem Chat sei nach seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst erfolgt.

In seiner Wohnung seien nun das Maschinengewehr, bei dem es sich offensichtlich um eine sogenannte Softair-Waffe handle, drei weiteren Schreckschusspistolen und zwei Mobiltelefone, die der Mann zum Posten seiner Chatbeiträge genutzt habe, gefunden worden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, die Ermittlungen dauerten an.

kfr/AFP
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