Fast-Food-Restaurant in Berlin Polizei sichert mit Kabeln versehene Gasflasche

Unbekannte haben in einem Schnellrestaurant in Berlin-Kreuzberg möglicherweise einen Sprengsatz deponiert. Die Polizei sicherte eine Gasflasche, die offenbar mit einer Zündvorrichtung versehen war.


Die Ermittler stufen den Vorfall als Sprengstoffverdacht ein: In einer Berliner McDonalds-Filiale ist eine Gasflasche gefunden worden, an die möglicherweise ein Zünder angebracht war. Zeugen hätten den verdächtigen Gegenstand mit Kabeln am Morgen entdeckt, teilte die Polizei mit. Nach ersten Einschätzungen von Experten habe es sich dabei "offenbar um eine Gasflasche mit Zündvorrichtung" und somit "möglicherweise um einen Sprengsatz" gehandelt.

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 9 Uhr zu dem Lokal im Stadtteil Kreuzberg gerufen. Knapp zwei Stunden später meldete sie, dass "der Gegenstand von Kriminaltechnikern gesichert" worden sei. Die Umgebung des Restaurants war während des Polizeieinsatzes abgesperrt. Die Feuerwehr musste das Gebäude "aufgrund einer erhöhten Gaskonzentration" lüften.

Die Ermittlungen habe der Staatsschutz übernommen, sagte ein Polizeisprecher. Es seien "Untersuchungen zur Flasche und zu den Abstellern" eingeleitet worden. Ein Zusammenhang zum heftigen Protest gegen die Räumung des linken Kiezladens "Friedel 54" im nahen Neukölln sei bislang nicht zu erkennen.

wit/dpa/AFP

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