Überfall auf Traditionskaufhaus KaDeWe-Räuber müssen ins Gefängnis

Fünf Männer erbeuteten Ende 2014 im Berliner Kaufhaus des Westens teuren Schmuck, nun ist der Prozess gegen zwei der Täter zu Ende gegangen: Sie müssen in Haft - wegen mehrerer Delikte.

KaDeWe-Räuber vor Gericht
DPA

KaDeWe-Räuber vor Gericht


Im zweiten Prozess um den spektakulären Überfall auf das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe im Dezember 2014 sind zwei Angeklagte zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Gegen die beiden 20-Jährigen verhängte das Landgericht Jugendstrafen von drei Jahren beziehungsweise zwei Jahren und neun Monaten.

Sie seien des besonders schweren Raubes sowie der gefährlichen Körperverletzung in 13 Fällen schuldig, hieß es. Die geständigen Angeklagten gehörten zu einer Gruppe von fünf Maskierten, die bewaffnet mit Axt, Hammer und Machete in das KaDeWe eingedrungen waren. Sie erbeuteten Uhren und Schmuck im Wert von rund 817.000 Euro.

Einer der beiden jetzt verurteilten Männer hatte zu Prozessbeginn zugegeben, bei dem Überfall Reizgas versprüht und mit einer Axt eine Vitrine zerschlagen zu haben. Beide betonten jedoch, sie seien an der Planung des Überfalls nicht beteiligt gewesen. Ein Haupttäter war bereits im Mai zu knapp sieben Jahren Haft verurteilt worden.

mxw/dpa



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