Berlin Linksautonome bekennen sich zu Brandanschlag auf Polizeiwache

Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchten Mordes und Brandstiftung, jetzt haben sich die mutmaßlichen Täter gemeldet: Eine autonome Gruppe bekennt sich zu einem Brandanschlag auf die Polizei im Berliner Stadtteil Friedrichshain - inklusive Begründung für die Tat.

Berlin - Zwei Tage nach einem Brandanschlag auf eine Polizeiwache im Berliner Stadtteil Friedrichshain haben sich die mutmaßlichen Täter gemeldet. Im Internet sei ein Bekennerschreiben einer linksautonomen Gruppe veröffentlicht worden, sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher und bestätigte damit einen Bericht der "tageszeitung".

In dem Text heißt es wörtlich: "von dieser wache werden die einsätze gefahren um den reibungslosen ablauf von kommerz und profitmaximierung im friedrichshainer kiez zu sichern." Verwiesen wird unter anderem auf die Räumung des alternativen Hausprojekts Liebig 14 von Anfang Februar sowie auf den bevorstehenden 1. Mai.

Mehrere Unbekannte hatten am Montagmorgen das Gebäude des Abschnitts 51 in der Wedekindstraße attackiert. Laut Polizei waren die vermummten Täter vor dem Haupteingang aufgetaucht und hatten Brandsätze und Steine geworfen. Ein 27-jähriger Gebäudereiniger sei nur knapp den Flammen entkommen. Der Berliner Staatsschutz ermittelt wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung.

sto/dapd/dpa
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