Festnahme in Berlin Mann soll Piloten angefunkt und gefährliche Anweisungen gegeben haben

Die Polizei in Berlin hat einen 32-Jährigen festgenommen. Ermittler werfen ihm vor, über Funk Kontakt zu Piloten von Passagier- und Transportflugzeugen sowie Hubschraubern aufgenommen zu haben.
Flugzeug über Berlin (Archivbild)

Flugzeug über Berlin (Archivbild)

Foto: Robert Schlesinger/ dpa

Ein Mann aus Berlin soll über Funk Anweisungen an Piloten von Flugzeugen und Hubschraubern gegeben und so den Luftverkehr gefährdet haben. Die Fluganweisungen hätten im vergangenen halben Jahr »immer professioneller« gewirkt, teilte die Polizei mit. Sie hätten so »gefährliche Flugmanöver« auslösen können.

Die Ermittler fassten den 32-Jährigen den Angaben zufolge in der Nacht zu Freitag in Berlin-Köpenick auf frischer Tat und nahmen ihn fest. Die Entfernung von dort zum Berliner Flughafen beträgt etwas mehr als zehn Kilometer.

Der Mann soll mehrfach über Funk Kontakt zu Passagier- und Transportflugzeugen sowie dem gemeinsamen Hubschrauber der Bundespolizei und der Berliner Polizei aufgenommen haben. Um die Taten aufzuklären, setzte die Bundespolizei Spezialisten vom Flugdienst und der technischen Aufklärung ein, die Bundesnetzagentur unterstützte dabei.

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Die Polizei twitterte die Mitteilung mit dem Hinweis: »Für alle, die uns in letzter Zeit nach Einsätzen unseres Polizeihubschraubers in Köpenick fragten. Eine nicht alltägliche Festnahme.«

Bei dem Mann wurden laut Polizei zwei Funkgeräte, die die entsprechenden Frequenzen aufwiesen, gefunden. Die Geräte wurden als Beweise beschlagnahmt. Ermittelt werde wegen des dringenden Verdachts des mehrfachen gefährlichen Eingriffs in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr.

wit/dpa
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