Messerangriff in Berliner Rathaus Polizei nimmt 57-Jährigen fest

Im Rathaus von Berlin-Neukölln stach ein Mann auf zwei Mitarbeiter ein - und ergriff die Flucht. Nach mehreren Stunden konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter festnehmen.

Rathaus in Berlin-Neukölln
DPA

Rathaus in Berlin-Neukölln


Nach einem Messerangriff im Rathaus Neukölln in Berlin haben Polizisten am Abend einen 57-Jährigen festgenommen. Er soll zwei Menschen verletzt haben.

Ein 55 Jahre alter Sachbearbeiter erlitt eine Stichverletzung am Oberkörper, wie die Polizei mitteilte. Ein Wachmann wurde leicht am Unterarm verletzt, als er einzugreifen versuchte. Der mutmaßliche Täter war stundenlang auf der Flucht.

Obdachloser unter Verdacht

Nach ersten Erkenntnissen handle es sich nicht um eine wahllose Tat, sagte ein Polizeisprecher. Den Mitarbeitern sei der Angreifer bekannt gewesen. Aus dem Rathaus Neukölln hieß es, die Tat sei von einem Kunden der Abteilung für soziale Wohnungshilfe begangen worden.

Der Obdachlose stürmte demnach am Montagmorgen in die Sprechstunde, weil er mit seiner Unterbringung unzufrieden war. "Er zeigte keinerlei Gesprächsbereitschaft", sagte eine Sprecherin des Bezirks. Den Verletzten gehe es den Umständen entsprechend gut.

sms/dpa



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