Berlin Paar muss wegen Oralverkehrs in S-Bahn 7500 Euro zahlen

Vor den Augen zahlreicher Fahrgäste hatte ein Paar in Berlin Oralsex. Nun hat ein Gericht entschieden: Die Frau muss 3900 Euro, der Mann 3600 Euro zahlen.


Das Berliner Amtsgericht Tiergarten hat einen Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er mit einer Frau Sex in einer Berliner S-Bahn hatte. Das Verfahren gegen die 37-Jährige wurde gegen Zahlung einer Geldauflage vorläufig eingestellt.

Das Urteil wurde bereits am 10. April verhängt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die "Bild" und die "B.Z." hatten zuvor darüber berichtet. Die Frau muss 3900 Euro zahlen. Der 39-jährige Mann wurde zu 60 Tagessätzen á 60 Euro verurteilt.

Der Vorfall ereignete sich im April vergangenen Jahres. Auf einer S-Bahnstrecke in der Berliner Innenstadt kam es zu dem Oralsex zwischen der Frau und dem Mann, wie die Bundespolizei damals mitteilte. Fahrgäste, darunter auch Kinder, hätten das Geschehen beobachten können.

Mehrere Personen mischten sich demnach ein. Es kam zu einem heftigen Streit mit Handgreiflichkeiten. Schließlich zog ein Fahrgast die Notbremse. Polizisten nahmen das Paar schließlich fest.

bbr/dpa

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