Millionenschaden Polizei fasst mutmaßlichen Kunstbetrüger

Er soll Kunstliebhabern kostbare Werke verkauft haben, ohne die Ware zu liefern. Gegen einen 67-Jährigen aus Berlin wird wegen schweren Betrugs ermittelt.
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Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Kunstbetrüger gefasst. Er soll von seinen Kunden hohe Anzahlungen für die Beschaffung von Kunstwerken gefordert, die Gegenstände aber nie geliefert haben.

Laut Staatsanwaltschaft und Polizei steht der 67-Jährige im Verdacht, mehrere Millionen Euro erbeutet zu haben. Ermittelt werde wegen schweren Betrugs und Urkundenfälschung. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viele Menschen von dem Mann betrogen worden sein sollen.

Am Donnerstag hatten Einsatzkräfte fünf Privat- und Geschäftsadressen in Berlin und zwei in Brandenburg durchsucht. Dabei pfändeten sie Vermögenswerte und stellten Beweise sicher. Den 67-Jährigen nahmen die Polizisten in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg fest.

Der Haftrichter verkündete dem Tatverdächtigen den Haftbefehl, allerdings mit Verschonung. "Er muss nicht in Untersuchungshaft, aber bekommt sehr enge Meldeauflagen", sagte eine Polizeisprecherin.

jki/dpa
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