Großeinsatz in Berlin Polizei suchte in Bundesministerium nach Eindringling

Gesperrte Straßen, das Entwicklungshilfeministerium umstellt: In Berlin kam es in der Nacht zu einem Großeinsatz. Der Sicherheitsdienst hatte einen Eindringling gemeldet - ein Fehlalarm?

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Archivfoto)
DPA

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Archivfoto)


Im Bundesentwicklungsministerium (BMZ) in Berlin hat die Polizei in der Nacht zum Dienstag nach einem möglichen Eindringling gesucht. Nach mehreren Stunden gab es dann Entwarnung: Beim Absuchen des Gebäudes hätten die Beamten niemanden gefunden, der sich dort unerlaubt aufhielt, sagte ein Polizeisprecher.

Demnach hatte der Sicherheitsdienst des BMZ die Polizei gerufen, weil sich eine Person unerlaubt in dem Gebäude aufhalten sollte. Rund hundert Beamte wurden zu dem Berliner Dienstsitz des BMZ unweit des Potsdamer Platzes entsandt. Das Gebäude wurde umstellt und abgesucht, die Straße vor dem Ministerium wurde gesperrt.

Doch von einem Eindringling war keine Spur: Gegen zwei Uhr morgens, nach rund fünf Stunden, beendet die Polizei den Einsatz und hob die Straßensperrung auf.

Ob es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe oder die Person geflüchtet sei, war zunächst nicht klar. Der Sicherheitsdienst des Ministeriums sei zuvor auf einen dunkel gekleideten Mann aufmerksam geworden, hieß es.

asa/AFP/dpa



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