In Berliner Krankenhaus Polizisten schießen auf Randalierer

In Berlin hat ein 31 Jahre alter Mann Einsatzkräfte mit einer zerbrochenen Glasflasche bedroht – im Vorhof einer Klinik. Polizisten versuchten den Mann mit Reizgas aufzuhalten. Dann setzten sie ihre Dienstwaffen ein.
Polizeibeamte stehen vor dem St.-Hedwig-Krankenhaus in Berlin

Polizeibeamte stehen vor dem St.-Hedwig-Krankenhaus in Berlin

Foto: Paul Zinken / dpa

In Berlin haben Polizisten einen Mann schwer verletzt. Der 31-Jährige hatte zuvor im Innenhof des Berliner St. Hedwig-Krankenhauses randaliert und herbeigerufene Einsatzkräfte mit einer abgebrochenen Glasflasche attackiert. Die Polizisten schossen auf den Mann, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

Die Polizisten hatten zunächst versucht, den Mann mit Reizgas davon abzuhalten, weiter zu randalieren. Schließlich gaben sie Schüsse ab, mit denen sie ihn schwer verletzten, wie auch die »Berliner Zeitung« berichtet.  Anschließend wurde er von Rettungskräften in ein anderes Krankenhaus gebracht und dort operiert. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte die Sprecherin.

Die Gründe für das Verhalten des Mannes waren unklar. Offen blieb auch, ob es sich bei ihm um einen Patienten der Klinik handelt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

kha/dpa
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