Tödlicher Streit nach Hochzeit Berliner Polizei nimmt fünf Tatverdächtige fest

Auf einer Hochzeit in Berlin kam es zu einem Streit, der in einen blutigen Überfall mündete. Zweieinhalb Wochen nach der Tat, bei der eine Frau erschossen wurde, hat die Polizei fünf Verdächtige gefasst.

Bewaffnete Polizisten am Tatort (Archiv)
DPA

Bewaffnete Polizisten am Tatort (Archiv)


Wegen eines tödlichen Streits im Nachgang einer Hochzeitsfeier ist die Berliner Polizei mit einem Großaufgebot gegen mehrere mutmaßliche Täter vorgegangen. Mehr als hundert Polizisten, darunter auch Mitglieder von Spezialeinheiten, nahmen die Männer in Berlin und Brandenburg fest, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sechs Wohnungen wurden den Angaben zufolge durchsucht.

Den Festgenommenen im Alter von 19 bis 45 Jahren werden versuchter Totschlag und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen Ende Oktober einen Mann in einer Gaststätte überfallen und schwer verletzt haben. Zu den Tatwaffen gehörten laut Ermittlern ein Beil, ein Hockeyschläger und eine Pistole.

Aus dem Revolver eines 28-Jährigen löste sich während des Überfalls ein Schuss, der die Schwester des Mannes traf. Die 23-Jährige erlag ihren Verletzungen. Ihr Bruder wird der fahrlässigen Tötung verdächtigt.

Den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge soll es zwischen dem Verletzten und den Angreifern einen Streit auf einer bosnischen Hochzeitsfeier gegeben haben. Die Festgenommenen hätten den Mann später bis zu der Gaststätte verfolgt und seien dort auf ihn losgegangen.

wit/AFP

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