Festnahme in Berlin Ukrainerin in Flüchtlingsunterkunft getötet – Ehemann unter Mordverdacht

Ein Mann soll seine Frau infolge eines Streits getötet haben. Die Kinder mussten die Tat offenbar mitansehen. Die Familie aus der Ukraine lebte offenbar seit Juni in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft.
Polizeieinsatz (Symbolbild)

Polizeieinsatz (Symbolbild)

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ DPA

In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin ist eine 44-jährige Ukrainerin getötet worden. Ihr Ehemann steht unter Mordverdacht.

Die beiden Kinder des Paares hätten die Tat am Samstag mitangesehen, sagte Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten. Die ältere Tochter habe die Sicherheitsdienste informiert, die sofort versucht hätten, das Leben der Mutter zu retten.

Streit eskaliert

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge geriet das Ehepaar gegen Mittag in der Unterkunft in Alt-Hohenschönhausen in Streit. Dabei habe der 50 Jahre alte Mann seine Frau attackiert und tödlich verletzt. Alarmierte Polizeikräfte nahmen den Verdächtigen fest. Eine Mordkommission ermittelt.

Die Familie aus der Ukraine sei im Juni 2022 in Berlin registriert worden und lebe seither in der Unterkunft, so Langenbach. Die beiden Kinder des Paares wurden nun in die Obhut des Jugendamtes gegeben.

Die Ermittlungen zum Hergang und zu den Hintergründen der Tat dauern laut Polizei  an.

ptz/dpa
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