Durchsuchungen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Ermittler beschlagnahmen Schusswaffen und Munition

Die Polizei ermittelt gegen sechs Männer aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Den Verdächtigen werden Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz vorgeworfen.
Polizeieinsatz (Symbolbild)

Polizeieinsatz (Symbolbild)

Foto: Friso Gentsch/ dpa

Bei einer Razzia in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind zahlreiche Schusswaffen und mehrere Tausend Schuss Munition beschlagnahmt worden. Der Einsatz erfolgte im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen sechs Verdächtige, wie die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und das Landeskriminalamt in Leezen mitteilten. 

Sieben Objekte seien durchsucht worden. An dem Einsatz waren der Mitteilung zufolge 139 Beamte beteiligt, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Von Festnahmen wurde nicht berichtet.

Keine unmittelbare Gefährdung für die Bevölkerung

Den Verdächtigen werden laut Ermittlern Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz vorgeworfen. So sollen sie unerlaubt Waffen besessen oder Munition hergestellt haben. Die Verdächtigen seien zwischen 31 und 68 Jahre alt und aus den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Berlin.

Anhaltspunkte für eine unmittelbare Gefährdung für die Bevölkerung lägen nicht vor, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei. Weitere Angaben zu den Ermittlungen in dem Fall machten sie nicht. Das gilt auch für die Zahl der Waffen und den genauen Ort der Durchsuchungen.

bbr/AFP
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