Oberster Verbrechensbekämpfer Bremer Staatsrat Münch wird neuer BKA-Chef

Neuer Mann an der Spitze des Bundeskriminalamts: Der Bremer Staatsrat Holger Münch folgt Jörg Ziercke. Der gibt den Spitzenposten im November nach zehn Jahren ab.

Holger Münch (Archivbild): Nachfolger für Jörg Ziercke
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Holger Münch (Archivbild): Nachfolger für Jörg Ziercke


Bremen - Der Bremer Staatsrat Holger Münch wird neuer Präsident des Bundeskriminalamts (BKA). Das Bundesinnenministerium in Berlin bestätigte einen entsprechenden Bericht von Radio Bremen.

Der Kriminalpolizist Münch folgt auf Jörg Ziercke, der den Spitzenposten beim BKA nach gut zehn Jahren im November abgeben wird.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gratulierte Münch zu seiner Berufung. "Holger Münch hat die Polizei von der Pieke auf kennengelernt, jahrelang in der Führung von Kriminalpolizeidienststellen wie als Leiter des Landeskriminalamtes fundiertes Fachwissen erworben und ist somit für das neue Amt hoch qualifiziert", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow.

Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter im BKA lobte die Personalentscheidung. Die Berufung Münchs sei ein "klares Bekenntnis des Bundesinnenministeriums zur Fachlichkeit in der BKA-Spitze", sagte der Vorsitzende Andy Neumann. Münch bringe zudem aus seiner Zeit im BKA Meckenheim "ein wenig 'Stallgeruch' mit".

Münch, Jahrgang 1961, hatte von 1987 bis 1991 beim BKA in Meckenheim gearbeitet. Von 2005 bis 2009 leitete er das Landeskriminalamt Bremen, von 2009 bis 2011 war er Polizeipräsident des Stadtstaates. Seitdem ist er als Staatsrat Stellvertreter von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD).

hut/dpa



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