Brandenburg SEK-Einsatz auf S-Bahnhof nahe Berlin

Auf dem S-Bahnhof Blankenfelde südlich von Berlin wurden Fahrgäste mit einer Waffe bedroht. Der oder die Täter flohen in ein Waldstück.
Polizei (Symbolbild)

Polizei (Symbolbild)

Foto: Friso Gentsch/ picture alliance / dpa

Am Samstagnachmittag sind Fahrgäste auf dem brandenburgischen S-Bahnhof Blankenfelde womöglich mit einer Schusswaffe bedroht worden. Wie die Bundespolizei auf Anfrage mittteilte, seien laut einer Zeugenaussage Schüsse gefallen. Es sei aber unklar, ob aus einer Schreckschuss- oder aus einer scharfen Waffe.

Ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte, Verletzte habe es nicht gegeben. Informationen der Bundespolizei, dass Schüsse gefallen seien, wollte der Sprecher aber auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE nicht kommentieren.

Der erste Hinweis auf den Zwischenfall ging bei der Polizei um 15.18 Uhr telefonisch ein. Am Samstagabend teilte die Polizei Brandenburg mit, es laufe die Fahndung nach einem Mann. Der Tatverdächtige sei geflüchtet. Die Polizei teilte mit, sie vermute, dass er bei der Flucht "mit einer Schreckschusswaffe geschossen hat".

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Zunächst war unklar, ob es sich um einen oder um zwei mutmaßliche Täter gehandelt habe. Nach der Tat seien der oder die Angreifer in ein nahegelegenes Waldstück geflüchtet, das nun von Landes- und Bundespolizisten umstellt wurde.

Der Vorfall hat einen Großeinsatz der Landes- und Bundespolizei ausgelöst, auch brandenburgische Spezialeinsatzkräfte (SEK) kamen zum Einsatz.

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes hieß es in der Unterzeile der Überschrift, es seien Schüsse gefallen. Aufgrund der widersprüchlichen Angaben von Bundes- und Landespolizei haben wir die Überschrift geändert.

cht
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