Bombenalarm Französische Polizei evakuiert Eiffelturm

Man habe eine Bombe am Eiffelturm versteckt - so lautete die Nachricht eines unbekannten Anrufers. Und am Bürohaus Montparnasse ebenfalls. Daraufhin wurden beide Gebäude gesperrt und durchsucht. Es war nicht die erste Drohung dieser Art.
Polizisten am Eiffelturm (2010): Mehrfache Drohungen gegen das Wahrzeichen

Polizisten am Eiffelturm (2010): Mehrfache Drohungen gegen das Wahrzeichen

Foto: Francois Mori/ AP

Paris - Es war das dritte Mal innerhalb weniger Monate, dass das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt wegen einer Bombendrohung evakuiert werden musste. Nach Berichten französischer Medien hatten Unbekannte von einer Telefonzelle aus bei der Polizei angerufen und behauptet, am Eiffelturm sei ein Sprengsatz versteckt. Auch für den Büroturm Montparnasse habe es eine Drohung über einen versteckten Sprengsatz gegeben.

Die Sicherheitskräfte ordneten daraufhin an, dass beide Gebäude geräumt werden. Insgesamt wurden etwa 2000 Menschen in Sicherheit gebracht. Sprengstoff wurde bei den anschließenden Durchsuchungen nicht entdeckt.

Nach rund zwei Stunden konnte der Tour Montparnasse wieder geöffnet werden. Der Eiffelturm blieb dagegen zunächst geschlossen. Im vergangenen Jahr hatten trotz mehrfacher Sperrungen insgesamt 6,7 Millionen Menschen den Eiffelturm besucht. Der Aufstieg auf das 324 Meter hohe Stahlbauwerk war 2010 unter anderem durch Wetterkapriolen, Streiks und Bombendrohungen behindert worden.

chs/dpa
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