Macheten-Angriff in Bonn Polizei hat etwa 30 Hinweise auf Vergewaltiger erhalten

Mit einem Phantombild sucht die Polizei nach einem Mann, der in Bonn eine Camperin vergewaltigt hat. Eine Festnahme gibt es noch nicht - aber bei der Polizei meldeten sich Dutzende Hinweisgeber.

Phantombild des mutmaßlichen Vergewaltigers
LKA Baden-Württemberg

Phantombild des mutmaßlichen Vergewaltigers


Nach der Vergewaltigung einer Camperin in Bonn geht die Polizei etwa 30 Hinweisen nach, wie ein Sprecher sagte. Die Ermittler seien in Teams unterwegs. Es fehle aber noch eine entscheidende Spur. "Es gibt keine Festnahme bislang." Nach SPIEGEL-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher.

Die 23-jährige Frau und ihr Freund waren in der Nacht zu Sonntag auf einem Zeltplatz im Bereich der Siegaue überfallen worden. Der Täter hatte die beiden Opfer mit einem machetenähnlichen größeren Messer bedroht. Er zwang die Frau aus dem Zelt, vergewaltigte sie und floh.

Hubschrauber und Spürhund

Der 26 Jahre alte Freund alarmierte Polizei und Rettungskräfte. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein. Das Paar konnte eine sehr gute Beschreibung des Verdächtigen abgeben.

Die Polizei fahndet mit einem Phantombild nach dem Täter. Er wird als dunkelhäutig beschrieben und soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Er sei etwa 1,80 Meter groß und spreche gebrochen Englisch. Wer Angaben zu dem Mann machen kann, sollte sich bei der Polizei in Bonn melden: 0228/150.

Die Frau und ihr Freund werden seelsorgerisch betreut.

sms/dpa



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