Brankraub in Brasilien Polizei findet Geld aus dem Tunnel-Coups

Wenige Tage nach dem spektakulären Bankraub in Brasilien hat die Polizei einen kleinen Teil der Beute entdeckt. Sie vermutet, dass es sich um ein Ablenkungsmanöver der Diebe handeln könnte.


Ein Polizist untersucht das gefundene Geld: Ein Bruchteil der 3,5-Tonnen-Beute
DPA

Ein Polizist untersucht das gefundene Geld: Ein Bruchteil der 3,5-Tonnen-Beute

Sao Paulo - Das Geld wurde mehrere hundert Kilometer vom Ort des Einbruchs entfernt in einem Wagen gefunden. Insgesamt hatten die Bankräuber rund 150 Millionen Real (53 Millionen Euro) erbeutet.

Die Behörden hatten gestern mitgeteilt, dass sie einige der Räuber identifiziert hätten. Es habe sich möglicherweise um Mitglieder der in Sao Paulo ansässigen Bande PCC gehandelt, die in den vergangenen Jahren schon für zahlreiche Überfälle, Bankraube und Entführungen verantwortlich gemacht wurde.

Bei dem größten Bankraub in der brasilianischen Geschichte hatten etwa zehn Männer in drei Monaten von einem Haus in der Nähe der Bank vier Meter unter der Erde einen 80 Meter langen Tunnel in den Tresorraum der Zentralbank gegraben. Über das Wochenende wurde dieser dann ausgeräumt. Das gestohlene Geld wog insgesamt 3,5 Tonnen.



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