Fährterminal von Calais Acht Migranten in Kühllaster in Nordfrankreich entdeckt

Acht unterkühlte Migranten wurden in Nordfrankreich aus einem Kühllaster befreit, kurz bevor sie auf ein Fährschiff gefahren wären. Sie stammen offenbar aus Afghanistan, ihr Ziel war England.

Ein französischer Zöllner am Terminal von Calais
Denis Charlet/ AP

Ein französischer Zöllner am Terminal von Calais


In einem Kühllaster in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais sind acht Migranten - unter ihnen vier Kinder - entdeckt worden. Sie wurden mit leichten Unterkühlungen in ein Krankenhaus gebracht, teilte die örtliche Feuerwehr mit.

Die beiden aus Rumänien stammenden Lkw-Fahrer wurden festgenommen. Die Migranten hätten angegeben, aus Afghanistan zu stammen. Der Lastwagen war auf dem Weg nach Großbritannien, Calais ist ein bedeutender Fährhafen am Ärmelkanal. Details über die Route des Lkw blieben zunächst offen.

In Großbritannien waren in der Nacht zum vergangenen Mittwoch in einem Lkw-Laderaum 39 Leichen gefunden worden. Die Polizei konzentriert sich derzeit auf Vietnam als Herkunftsland, zunächst hatten die Ermittler angenommen, es handele sich bei den Toten um Chinesen.

cht/dpa

TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.