Gewaltwochenende in Nordamerika Dutzende Verletzte nach Schüssen in Chicago

Chicago gehört zu den gefährlichsten Städten der USA. Das zeigte sich einmal mehr an diesem Wochenende. Bei mehreren Schießereien wurden bislang 27 Menschen verletzt.

Chicago - Es war ein blutiges Wochenende in Chicago: Bei Schießereien in der US-Metropole wurden mindestens 27 Menschen verletzt. Ein 42 Jahre alter Radfahrer starb am Sonntagmorgen nach einem Schuss in den Kopf. Die meisten Schüsse seien aus zunächst ungeklärten Motiven aus fahrenden Autos abgegeben worden, berichtete der lokale Fernsehsender NBC Chicago.

Zwei junge Männer seien in ihrem Auto von einem Fußgänger angeschossen worden, als sie vor einer roten Ampel standen, hieß es weiter. Ein Teenager sei, unweit der Universität angeschossen worden, nur zwei Blocks vom Wohnhaus der Familie von Präsident Barack Obama entfernt.

Obamas Heimatstadt Chicago gilt als einer der gefährlichsten Orte der USA, die Mordrate liegt noch vor der des wesentlich größeren New Yorks. Im Jahr 2012 wurden in Chicago mehr als 500 Menschen ermordet, in New York 419. Häufig stecken Gangs hinter der Gewalt.

isa/dpa