Longyan in China Mann entführt Bus und fährt in Menschengruppe

In der südostchinesischen Stadt Longyan hat ein Mann einen Bus in seine Gewalt gebracht und in eine Menschengruppe gesteuert. Mindestens fünf Menschen wurden getötet, 21 weitere verletzt.


Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Dienstagnachmittag in der Stadt Longyan im Südosten Chinas einen Bus entführt. Anschließend fuhr der Entführer mit dem Bus gezielt in eine Fußgängergruppe.

Der Angreifer tötete insgesamt mindestens fünf Menschen und verletzte 21 weitere, bevor er überwältigt werden konnte. Unter den Toten ist ein Polizeibeamter. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

In der Stadt Longyan leben mehr als 2,5 Millionen Einwohner. Der Ort liegt knapp 300 Kilometer nordöstlich von Hongkong im Südosten der Volksrepublik China.

In den vergangenen Jahren häufen sich Angriffe auf Busfahrer. Lokale Medien zählten allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres mindestens 20 Übergriffe - zum Teil mit dramatischen Folgen. Erst im November attackierte eine Frau einen Busfahrer während der Fahrt in der Provinz Chongqing. Der Bus steuerte daraufhin in den Jangtse, 15 Menschen ertranken in dem Fluss.

syd/AFP/Reuters



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