Kinderpornografie-Verdacht Christoph Metzelder muss sich vor Gericht verantworten

Christoph Metzelder soll per WhatsApp kinderpornografische Bilder verschickt haben. Nun muss sich der Ex-Fußballprofi den Vorwürfen stellen: Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen Prozess anberaumt.
Christoph Metzelder (Archivbild): Er soll 29 kinderpornografische Dateien verschickt haben

Christoph Metzelder (Archivbild): Er soll 29 kinderpornografische Dateien verschickt haben

Foto: Strohdiek / Eibner / imago images

Das Amtsgericht Düsseldorf hat im Strafverfahren gegen Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder die Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen. Das Hauptverfahren in dem Fall soll am 29. April beginnen, wie das Gericht mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Metzelder angeklagt, weil er einer Bekannten und zwei weiteren Frauen insgesamt 29 kinderpornografische Dateien geschickt haben soll. Auf seinem Mobiltelefon sollen sich, Stand September 2019, fast 300 derartige Dateien befunden haben.

»Der Angeklagte tritt den Vorwürfen entgegen«, heißt es in der Mitteilung des Gerichts. »Das Hauptverfahren dient der Klärung, ob die in der Anklage erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt der Angeklagte als unschuldig.«

Bereits im September war aus einer Gerichtsentscheidung hervorgegangen, dass Metzelder sich zu den Vorwürfen offenbar geäußert hat. Demzufolge legte der frühere Profifußballer im Ermittlungsverfahren wegen der Kinderpornografie-Vorwürfe ein Geständnis ab. Ob er alle der ihm vorgeworfenen Taten oder nur Teile zugegeben hat, steht nicht in dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

Das Amtsgericht hat für den nun anstehenden Prozess zunächst drei Termine anberaumt, ein Urteil könnte demzufolge am 10. Mai fallen.

mxw
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