Thomas Fischer

Ermüdungserscheinungen Das große Gähnen

Thomas Fischer
Eine Kolumne von Thomas Fischer
Irgendwer schreit immer, aber das Virus hört nicht zu. Alle sind furchtbar aufgeregt, zugleich aber sehr müde von der Aufregung. Hört das denn nie auf?
AfD-Fraktionschef Alexander Gauland nach seiner Rede im Bundestag, 29.10.2020

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland nach seiner Rede im Bundestag, 29.10.2020

Foto: Michael Kappeler / DPA

Ermattung

Sind Sie auch so müde? Es ist ja nicht nur ein neurologisches Kreuz mit dieser Herbstmüdigkeit, sondern derzeit auch ein epidemiologisches, denn wenn man weder Kopfweh noch Halskratzen, weder Übelkeit noch Schüttelfrost hat, kann man doch mit starker Müdigkeit, begleitet von verstopfter Nase, schon ein Kerzlein anzünden, vorsichtshalber die "Feier"-Termine der nächsten Wochen absagen und den Mandelkern auf Traumatisierung und Verlust einstimmen.

Alles hängt mit allem zusammen, wie der moderne Mensch weiß. Deshalb hat es uns auch nicht überrascht, dass ein bekannter Pianist mitteilte, er sei sehr, sehr müde, allerdings nicht vom vielen Üben. Das Bekenntnis veranlasste einen etwas weniger bekannten Pianisten, in einer bekannten deutschen Tageszeitung darüber herzuziehen, der bekannte Pianist mache sich mit seiner Müdigkeit wichtig, obgleich er "nicht über ein Legato" verfüge, wie es sich gehöre und einem anderen bekannten Pianisten eigen sei. Das pianistische Legato, aus den Händen eines Richard Clayderman überreicht, ist deutschen Dilettanti mindestens so lieb wie die gute Waldluft, und wenn auch für immer streitig bleiben wird, ob Cecil Taylor oder Thelonious Monk die am wenigsten legatinösen Etüden darboten, so ist doch verbürgt, dass der Gott des Legato Deutscher ist, mit Namen Jarrett heißt und aus Köln am Rhein stammt.

Nun hatte weder die pianistische Müdigkeit noch die arg ad personam geratene Kunst- und Charakterkritik in der "SZ" viel mit Legati und Glissandi zu tun, den Herzensanliegen des auf die CD zurückgeworfenen Volks der Sonatenhauptsatzliebhaber. Die Zeitung "SZ" schob deshalb eine Erweckungs-Komposition unterwürfigster Entschuldigung bei dem Künstler und den Legatissimi nach, vor allem auch, weil die höchstpersönliche Erschöpftheit des Kritikers M. keinen Vergleich mit der staatspolitischen Müdigkeit des Künstlers L. aushielt.

Das hätte man ja nun so lassen können, und kein Kolumnist hätte das Zeug ausgeschnitten und auf den Stapel "mögliche Themen" gelegt. Aber dann kam die Philosophin Carolin E. aus dem Busch geschritten, auch sie in der "SZ", und teilte per Überschrift mit, sie sei ebenfalls müde. Das hatte, wer ihre Texte kennt, kommen sehen, aber diesmal war es ein ganz besonders müdes, sich schleppendes Exemplar über die Müdigkeit des Pianisten L. und die Müdigkeit der Autorin E. angesichts der Müdigkeit von L. und M., und unter Verwendung des gesamten anti-antisemitischen Vokabulars, dessen die Müde mächtig ist. Und das ist, wie man zugeben muss, eine Menge! Vor allem, da sie es schafft, aus jedem Text und daher auch aus einem über die durch Assoziationen konnotierte Diskriminierung des jüdischen Pianisten L. eine Erwähnung von Diskriminierung wegen "eines bestimmten Körpers" und einer Bedrohung mit Vergewaltigung wegen "Außenseiter"-Seins zu destillieren. Das Thema mag ja gelegentlich wichtig sein, ist aber nicht wirklich die Metapher, derer es zur Erläuterung von Antisemitismus im Fach Klavier bedarf.

Nun gut, wir nehmen das hin; jede Müdigkeit der Seele hat halt ihr Thema. Aber am 28. Oktober hat es uns nun doch gereicht: erneut eine halbe Seite Leserbriefe über die müden Müden. Und mittendrin die Regisseurin Doris D. aus München, die uns schreibt: "Es macht mich wütend und, ja, auch sehr müde, leider." Nicht, dass wir angenommen hätten, deutsche Regisseure seien nicht müde! Aber wir nahmen an, dies sei sozusagen die, ja, Grundausstattung des Genres hierzulande! Also jene kunstbeseelte Müdigkeit, die auch Legatinisten wie Rieux, Wagner oder Karajan aus dem Auge tränt(e). Die begleitet ist von der wunderbaren Fassbinder'schen Munterkeit und Schygulla'schen Lebensfreude, dem Singen, Tanzen und Feiern der Kunst, ja, der Kunst, in München allzumal. Und nun das: Frau D. ist, ja, müde; von was, wissen wir nicht genau, auf jeden Fall wegen der "SZ", die nicht müde wird, die Müdigkeitskaskade zu dokumentieren, bis Sie, liebe, liebe Leser, endlich glauben, dass all das wirklich geschieht.   

Ermannung

Wenn einer etwas von gutem Stil und aufgeweckter Orientiertheit versteht, dann Herr Staatssekretär a.D. Gauland, der Ehren-Vorsitzende der Partei für Gesundheit und Grundrechte. Arm in Arm mit dem jugendlichen Muntermacher von der Freien Demokratischen Partei weist er uns Mal um Mal darauf hin, dass es nicht Aufgabe der Regierung, sondern des Parlaments sei, Gefahren zu bekämpfen. Das ist ein schöner Ansatz, der ja auch irgendwie in Artikel 80 des Grundgesetzes mitschwingt, dessen Absatz 1 lautet:

Durch Gesetz können die Bundesregierung, ein Bundesminister oder die Landesregierungen ermächtigt werden, Rechtsverordnungen zu erlassen. Dabei müssen Inhalt, Zweck und Ausmaß der erteilten Ermächtigung im Gesetze bestimmt werden. Die Rechtsgrundlage ist in der Verordnung anzugeben.

Ein solches vom Bundestag beschlossenes Gesetz findet sich zum Beispiel in § 32 des (Bundes-)Infektionsschutzgesetzes, der da lautet:

Die Landesregierungen werden ermächtigt, … durch Rechtsverordnungen entsprechende Gebote und Verbote zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zu erlassen. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf andere Stellen übertragen. Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz), der Freizügigkeit (Artikel 11 Abs. 1 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) und des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 Grundgesetz) können insoweit eingeschränkt werden

Und § 54 InfSchG ergänzt:

Die Landesregierungen bestimmen durch Rechtsverordnung die zuständigen Behörden im Sinne dieses Gesetzes, soweit eine landesrechtliche Regelung nicht besteht und dieses Gesetz durch die Länder vollzogen wird. Sie können ferner darin bestimmen, dass nach diesem Gesetz der obersten Landesgesundheitsbehörde oder der für die Kriegsopferversorgung zuständigen obersten Landesbehörde zugewiesene Aufgaben ganz oder im Einzelnen von einer diesen jeweils nachgeordneten Landesbehörde wahrgenommen werden und dass auf die Wahrnehmung von Zustimmungsvorbehalten der obersten Landesbehörden nach diesem Gesetz verzichtet wird.

Das ist doch schon mal was, Herr Staatssekretär a.D.! Das letzte Mal, dass der Bundesgesetzgeber die Regelungen bestätigt hat, war im Gesetz vom 19.6.2020 (BGBl. I S. 1385), ist also noch nicht lang her. Das Parlament wusste da schon, dass ein Virus die Freiheit des Feierns und der gastronomischen Konzepte in Deutschland bedroht. Aber man muss halt nur oft genug wiederholen, die Gewaltenteilung sei aufgehoben, eine Diktatur ausgebrochen, ein "Kriegskabinett" am Werk. Irgendwer wird's schon glauben!

In den ungefähr zehn Interviews, die der Kolumnist inzwischen zum Thema gegeben hat, wurde er ausnahmslos jedes Mal gefragt, wie es um die Gewaltenteilung in Deutschland noch bestellt sei, wenn jetzt schon Länderministerien Gefahrenschutz-Verordnungen erlassen. Gleichgültig, was man auf solch einen Unsinn antwortet, lautet die nächste Frage gern, ob es dem Deutschen überhaupt zumutbar sei, mit einem "Flickenteppich" an Länderregelungen zu leben, und ob es nicht eines einheitlichen "Machtworts" aus Berlin bedürfe. Es ist dies die sogenannte, amtlich vorgeschrieben "kritische" Interviewtechnik: Jeden Satz mit dem Wort "Aber" anfangen und genau das Gegenteil unterstellen wie in der vorangegangenen Frage. Traumergebnis: Es gibt für nichts überhaupt irgendeine Lösung, alles versinkt im "Streit". Bleiben Sie dran, liebe Hörer! 

Die beste Nachricht über das vorletzte MP-Treffen war, dass man "gestritten" und sich nicht geeinigt habe. Als am 28. Oktober alle einig waren, lautete die Frage, "wie lange" die verdächtige Einigkeit wohl halten könne. Herr Gauland findet diese vorauseilende Untergangsstimmung, die von allen Positionen mit Abstand den wenigsten Sachverstand erfordert, vermutlich richtig gut. Er nennt die informelle Bund-Länder-Arbeitsgruppe, von deren Art es auch zu seiner Zeit als Staatsbediensteter schon Hunderte gegeben haben dürfte, im Bundestag "Kriegskabinett", um den Staat zu delegitimieren. Er verbreitet Panik und geriert sich als angeblicher "Volks"-Tribun. Welch müde Schmierenkomödie! Beim nächsten Mal, wenn ihnen die Nase irgendwelcher Ausländer oder eingewanderter Deutscher nicht passt, werden die "Volks"-Freunde wieder den exekutivischen Einsatz der Bundeswehr und "rücksichtsloses Durchgreifen" der Exekutive fordern.

Nicht, dass irgendetwas an der Gewaltenteilung auszusetzen wäre! Mit großem Erstaunen muss man zur Kenntnis nehmen, mit welchem Ausmaß an Nichtverstehen und pseudokritischer Deutungsfantasie Teile der Medien berichten und kommentieren, wenn Verwaltungsgerichte einzelne Regelungen in Gefahrenverordnungen aufheben: Was nutzt die Anstrengung, so wird gefragt, wenn die Gerichte die Regelungen wieder "kippen"? Wie furchtbar: Die Judikative tut, was ihres Amtes ist. Ermüdende Dummheit! Kein Trost ist, dass fast nichts ernst gemeint ist, sondern "nur mal so". Wenn das nächste Verwaltungsgericht eine Verordnung nicht aufhebt, lautet die Frage: Ist jetzt die Gewaltenteilung abgeschafft?

Erstattung

Haben Sie eine Ahnung, warum die Zahl der Covid-19-Infektionen sich alle zehn Tage verdoppelt hat? Ich ahne, dass die Frage Sie ermüdet, weil Sie die Antwort schon oft gegeben haben: An Ihnen hat es jedenfalls nicht gelegen! Es sind nämlich auf gar keinen Fall die gastronomischen Betriebe, auch nicht die Unternehmen, die Schulen, die freien Plätze, die Parks, die Klubs und auch nicht die Privatwohnungen, also jedenfalls nicht bei Ihnen! Es könnte natürlich sein, dass die Viren per Chemtrail verspritzt oder dem Trinkwasser beigemischt werden; aber dann müssten ja 90 Prozent der Leute infiziert sein; das ist also auch nicht des Rätsels Lösung! Bleibt nur die Besinnung auf eine Restlogik: Irgendwoher muss es ja kommen! Und wenn das Virus, wie wir ahnen, sich durch Kontakte zwischen Menschen verbreitet, könnte man daran denken, die Kontaktgelegenheiten, wo es geht, einzuschränken. Da fängt man am besten an, wo es allen zusammen am wenigsten weh tut und am ehesten zu kompensieren ist. Ob da jetzt Hotel-Lobbyisten im Fernsehen schreien, dies sei ein "Berufsverbot", ist vielleicht egal, vielleicht auch ermüdend. Irgendwer schreit ja sowieso, aber das Virus hört nicht zu.

Nun verstehen wir sehr gut, dass man als Hotelier oder Wirt, Eventmanager oder Legato-kundiger Performance-Künstler dieser Seuche müde ist. Warum allerdings auch die kassenärztliche Bundesvereinigung seit vorgestern herumkräht und den mehr als schläfrigen Vorschlag ins Rennen schickt, man solle doch "auf Gebote statt auf Verbote" setzen, da es ja auf die Mitwirkung der Bevölkerung ankomme, können wir uns nicht wirklich erklären. Schlichter geht es ja nun nicht mehr! Wenn das Anordnen von "Geboten" (gemeint offenbar: freundliche Anregungen) der Königsweg der Gefahrenabwehr wäre, würden 50 Prozent der Leute heute noch ohne Sicherheitsgurt und Kopfstütze fahren, hätten ungesicherte Elektroanlagen zu Hause und würden die Kinderlähmung über die Generationen weiterreichen. In einer Lage konkreter Gefahr, wenn es um wenige Tage geht, in denen man die Kontrolle verlieren oder zurückgewinnen kann, zu fordern, es mögen, bevor man die Hotels schließt, doch "erst mal mehr Bahnen und Busse eingesetzt werden", kann man schon als Symptom einer manifesten Schlafkrankheit bezeichnen. Wir können natürlich gern mal über ein logistisches Konzept aller Bahn- und Busbetreiber sprechen. Erste Vorschläge zur Planung liegen, wenn sich alle sehr beeilen, vielleicht schon bis Mai 2021 vor!

Ich bin gelegentlich, beruflich bedingt, in allerlei Onlinewelten der Meinungskundgebung unterwegs. Dort trifft man derzeit eine von Warlord Gauland unterstützte Schar von sogenannten "Kritikern". Mal kritisieren sie dies, mal jenes, am meisten jedoch "Corona" und all das Leid, das diese Krankheit gerade über sie gebracht habe oder ganz bestimmt bringen werde. Kleine Gruppen kritisieren zusätzlich noch, dass "unsere Kinder" verblöden, verwahrlosen und jeder Hoffnung verlustig gehen, zukünftig einen anständigen Beruf zu erlernen. Alles wegen dieses Corona und natürlich der ermüdenden Hyperaktivität der Regierungen, die, statt 40 Prozent der Menschen einzusperren und von den anderen 60 Prozent versorgen zu lassen, lieber 85 Prozent zur Arbeit lassen und 5 Prozent entschädigen. Da ist natürlich die Sorge sehr groß, der Nachbar oder Konkurrent könnte mehr kriegen als man selbst oder überhaupt besser dran sein. Da haben natürlich, wie die ganz Schlauen wissen, die überversorgten Beamten und die bräsigen Rentner mal wieder gut reden, weil sie praktisch nichts arbeiten außer vielleicht ein bisschen bei der Polizei und in den Gesundheitsämtern und in den Krankenhäusern und in den Schulen und Kindergärten und vielleicht hier und da in den Alten- und Pflegeheimen und bei der Müllabfuhr, während die fleißigen und produktiven Exporteuropameister sich die Beine in den Bauch stehen und aufs Weihnachtsgeschäft warten. 

Aber keine Angst! Wir werden das schon hinkriegen, und wenn die Entschädigung fürs Sonderopfer übermorgen nicht kommt, dann nächste Woche, und die Antragsformulare werden bestimmt so einfach gemacht, dass sie auch von ganz normalen Unternehmern und Existenzgründerinnen ausgefüllt werden können, die uns jahrein, jahraus berichten, dass das Risiko des Scheiterns der natürliche und angemessene Preis für all  die wunderbaren Chancen des Marktes sei und dass eine jede ihres Glückes Schmiedin sein könne, wenn sie nur wolle. Außer natürlich, wenn Corona ist oder in der Landwirtschaft oder im Einzelhandel oder im Baugewerbe oder in der Autoindustrie oder im Sozialismus oder im Nagelstudio. Gähn!

Erinnerung

Ein letzter Blick auf eine Stilfrage der vergangenen Woche. Am 25. Oktober 2020 ist der Abgeordnete Thomas Oppermann gestorben. Seither habe ich ungefähr 50-mal gehört oder gelesen, sein Tod habe "über Parteigrenzen hinweg Bestürzung ausgelöst". Wie kommt man eigentlich auf eine dermaßen hirnrissige Formulierung? Wer hat sich das ausgedacht? Lebt der Erfinder noch, oder schläft er schon? 

Die Frage hat ja eigentlich drei Teile. Erstens: Was für eine Art Nachricht ist es eigentlich, uns zu sagen, dass irgendein Mensch, den wir nicht kennen, mitgeteilt habe, dass er oder sie "bestürzt" sei? Interessiert es irgendjemanden, ob in Berlin ein Abgeordneter gesagt hat, er sei traurig, weil sein Kollege tot ist? Wäre es nicht wichtiger zu berichten, wer alles nicht bestürzt war und ob jemand dies in irgendein Mikrofon gesagt hat? Und wenn nicht, was zu vermuten ist: Warum berichtet man uns nicht, dass parteiübergreifend das diesige Wetter kritisiert wird? Zweitens: Was hat eigentlich der Tod eines Menschen mit "Parteigrenzen" zu tun? Mag ja sein, dass Parteien Mitglieder haben, die sich freuen, wenn ein Mitglied einer anderen Partei stirbt. Aber sehr verbreitet ist das nicht, glaube ich. War man eigentlich auch "über Bezirksgrenzen hinaus" oder "über Stadtgrenzen hinaus" oder "über Konfessionsgrenzen hinaus" bestürzt? Warum wird das nicht berichtet? Müssen sich diese Parteien wirklich auch noch mithilfe der Presse in die Trauer über den Tod hineindrängen und uns mit ihren amtlichen Bestürzungen behelligen? Drittens: Warum spielen die Pressemedien solche ermüdenden Spielrituale mit und befeuern sie? Wir haben uns bis zur Betäubung an den Schmerz gewöhnt, den die täglichen Nachrichten darüber auslösen, welche Person vor welchem Unsinn "gewarnt" habe, den wirklich niemand will, begrüßt oder gefordert hat. Wir gehen davon aus, dass der Vorsitzende der AfD und der Vorsitzende der FDP auch heute, morgen und übermorgen Gelegenheit finden werden, vor etwas zu warnen. Aber könnten sie uns nicht in Ruhe lassen mit der Mitteilung, sie seien parteiübergreifend bestürzt? Wir können ja kaum noch die Augen offen halten. Wenn das so weitergeht, muss Frau E. über die parteiübergreifende Diskriminierung einer hier jetzt nicht zu nennenden Bevölkerungsgruppe schreiben, und dann fallen wir endgültig in einen hundertjährigen Schlaf ohne Prinz*in.

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