Nach Corona-Zwangspause Bundesverwaltungsgericht nimmt Sitzungsbetrieb wieder auf

Mehrere infizierte Mitarbeiter haben ihre Covid-19-Erkrankung überstanden. Deshalb kann das oberste deutsche Verwaltungsgericht ab kommender Woche wieder tagen.
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Foto: Jan Woitas/ picture alliance / dpa

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nimmt nach gut vierwöchiger Unterbrechung am kommenden Montag, den 20. April, seinen Sitzungsbetrieb wieder auf.

Das oberste deutsche Verwaltungsgericht war am 17. März in einen Notmodus gegangen, nachdem bei mehreren Mitarbeitern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden war. Diese Mitarbeiter seien inzwischen alle wieder genesen, teilte Gerichtssprecherin Birgit Schünemann am Dienstag mit.

Für die Verhandlungen gelten verschiedene Maßnahmen zum Infektionsschutz. Unter anderem werde der nötige Abstand in den Gerichtssälen sichergestellt. Jede zweite Stuhlreihe für die Zuschauer sei herausgenommen worden und es werde nur jeder dritte Stuhl besetzt.

Prozessbeteiligte und Zuhörer werden beim Betreten des Gerichts gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. So könnten sie gewarnt werden, falls eine Infektion bekannt werde. Die Abgabe der Daten sei freiwillig.

ala/dpa
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