Drogenschmuggel Küstenwache kapert Schiff mit riesiger Kokain-Ladung

Sie schmuggelten Kokain im Wert von rund 27 Millionen Euro: Ein Boot von Drogenschmugglern ist vor der Küste der Dominikanischen Republik von der US-amerikanischen Küstenwache und einem britischen Kriegsschiff gestoppt worden. Es hatte mehr als eine Tonne Kokain geladen.

REUTERS

Die britische Flotte und die US-amerikanische Küstenwache haben einen bedeutenden Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität bekanntgegeben: Am 22. Dezember haben sie in der Karibik gemeinsam einen riesigen Drogentransport aufgehalten. Insgesamt hatte das Boot mehr als 1100 Kilogramm Kokain mit einem Gegenwert von 27 Millionen Euro geladen. Die Behörden nannten den Fund "historisch".

Die US-Küstenwache wurde nahe der Südküste der Dominikanischen Republik auf das etwa acht Meter lange Schnellboot aufmerksam. Die Paletten mit den Drogen hätten "sehr sichtbar an Deck gelegen", sagte Gabe Somma, Leutnant der Küstenwache.

Als die Schmuggler merkten, dass sie entdeckt wurden, warfen sie mehrere Paletten von Bord. Die Küstenwache schickte daraufhin einen Helikopter, rief ein nahe gelegenes britisches Kriegsschiff zu Hilfe und enterte das Schnellboot. Laut der Zeitung "Miami Herald" wurden vier Männer festgenommen und den US-amerikanischen Behörden übergeben.

ade



insgesamt 12 Beiträge
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knaake 29.01.2014
1. Wovon träumen Sie eigentlich in der Nacht?
Kein Kaufmann dieser Erde bewertet seine Waren zum Verkaufspreis bevor er sie verkauft hat. Nur die Berichtserstattung über Drogen scheint sich über diese Grundlagen nicht im klaren zu sein: 27 Millo angenommener Verkaufspreis hört sich auch viel damatischer an als 2.700 Euro Produktionskosten; nur SO erfährt niemand welchen Schaden die Drogenbosse wirklich erleiden..
manni.baum 29.01.2014
2. welcher Schaden
Zitat von knaakeKein Kaufmann dieser Erde bewertet seine Waren zum Verkaufspreis bevor er sie verkauft hat. Nur die Berichtserstattung über Drogen scheint sich über diese Grundlagen nicht im klaren zu sein: 27 Millo angenommener Verkaufspreis hört sich auch viel damatischer an als 2.700 Euro Produktionskosten; nur SO erfährt niemand welchen Schaden die Drogenbosse wirklich erleiden..
bei einer Tonne weniger im Markt steigt tendenziell der Preis für das vorhandene Material.
quark@mailinator.com 29.01.2014
3. ?
Und die dürfen auf offener See fremde Schiffe aufbringen weil ... ? Das Ding wird doch wohl nicht unter US- oder britischer Flagge gelaufen sein ...
Steffen M. 29.01.2014
4.
eine Tonne ist weniger als 0,5% der jährlich in Kolumbien produzierten Menge - der Preisanstieg dürfte sich im Rahmen halten, zumal Kolumbien als weltweit größter Producent abgelöst wurde.
DerDodga 29.01.2014
5. Sicherlich ein "schwerer Schlag"
Festgenommen hat man ja vermutlich nur kleine Lichter - und die anderen paar Boote sind vermutlich auch durchgekommen. Wer weiss, bei soviel Geschick (Paletten offen an Deck) war das am Ende ein absichtliches Ablenkungsmanöver, damit die RICHTIGEN Mengen woanders unentdeckt durchkommen. Man muss sich nur bewusst machen, dass der Verlust eines 2 Millionen Dollar Schnellbootes oder eines Flugzeug in ähnlichem Wert locker für EINE Lieferung in Kauf genommen wird, weil es sich trotzdem noch massiv lohnt. Genauso wird damit gerechnet, dass von 10 Transporten mal 1,2 erwischt werden. Unterm Strich ist der Effekt einer solchen Aktion also ziemlich genau gleich Null.
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