Vorgetäuschter Anschlag Arbeitsstunden für Granatenwitz

Ein 15-Jähriger ist vom Amtsgericht in Düsseldorf zu 20 Arbeitsstunden verdonnert worden. Er hatte an seiner Schule einen Anschlag vorgetäuscht - mit einer Spielzeug-Handgranate.

Landgericht Düsseldorf (Archivbild)
DPA

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Einen üblen Scherz erlaubte sich ein 15-Jähriger mit seiner Lehrerin. Auf dem Schulhof täuschte er einen islamistischen Anschlag vor. Er warf der Frau eine Handgranatenattrappe vor die Füße und schrie "Allahu Akbar".

Für den gefährlichen Streich muss der Hauptschüler nun 20 Arbeitsstunden ableisten. Außerdem erteilte das Amtsgericht in Düsseldorf dem marokkanischen Jugendlichen die Auflage, einen dreiseitigen Aufsatz zu schreiben: "Warum man auch mit Spielzeugwaffen keine Scherze machen darf".

Neben einer Klassenkonferenz und Strafen der Eltern hatte dem Jungen die Aktion eine Anklage wegen Störung des öffentlichen Friedens und Bedrohung eingebracht.

cnn/dpa



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