Ecuador Gefängniswärter sollen Besucher mit Hakenkreuz-Stempeln markiert haben

Der Direktor eines Gefängnisses in Ecuador steht heftig in der Kritik. Der Grund: Wärter seines Knastes sollen Besucher bei der Einlasskontrolle mit Hakenkreuz-Stempeln markiert haben.

Hakenkreuz-Stempel
AP Photo/Maria Isabel Bonilla

Hakenkreuz-Stempel


Wärter eines Gefängnisses in Ecuador sollen Besucher mit Stempeln markiert haben, die Nazi-Symbole wie das Hakenkreuz und den Reichsadler beinhaltet haben sollen. Das berichteten mehrere lokale Medien und die Nachrichtenagentur AP, nachdem Fotos der Stempel auf Armen und Händen in sozialen Netzwerken aufgetaucht waren.

Die Bilder lösten in Ecuador eine Welle der Empörung aus. Die Regierung des lateinamerikanischen Landes beeilte sich, die Vorkommnisse rasch zu verurteilen. Passiert sein soll das Ganze in einem Gefängnis in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito.

Das Justizministerium teilte mit, der Direktor der Anstalt sei wegen Fahrlässigkeit bestraft worden. Außerdem sei der Chef der Sicherheitskräfte gefeuert worden, weil er ein Symbol mit Bezug zum Holocaust verwendet haben soll.

jal/AP



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