Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Maskenmann Angeklagter bestreitet Vorwürfe

Er soll einen Investmentmanager entführt und einen Wachmann angeschossen haben: Vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Maskenmann von Storkow begonnen. "Ich habe mit den Anklagevorwürfen nichts zu tun", so der 46-Jährige.
Mario K. vor Gericht: Angeklagt unter anderem wegen versuchten Mordes

Mario K. vor Gericht: Angeklagt unter anderem wegen versuchten Mordes

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Frankfurt (Oder) - Rund eineinhalb Jahre nach der Entführung eines Unternehmers in Brandenburg hat vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Der 46-Jährige Mario K. soll 2012 einen Investmentmanager auf eine Schilfinsel im Storkower See verschleppt haben, um Lösegeld zu erpressen. Bereits 2011 soll er die Frau eines Berliner Unternehmers niedergeschlagen, die Tochter mit einer Waffe bedroht und einen Wachmann angeschossen haben. Der Sicherheitsmann ist seither querschnittsgelähmt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem versuchten Mord und versuchten Totschlag sowie schwere Körperverletzung und räuberische Erpressung vor.

Vor Gericht wies der Angeklagte die Vorwürfe zurück. "Mein Mandant erklärt: Ich bin der Falsche. Ich habe mit den Anklagevorwürfen nichts zu tun", sagte Verteidiger Axel Weimann. Der Angeklagte werde sich nicht äußern.

Das Landgericht hat 31 Prozesstage bis zum 6. Oktober geplant.

hut/dpa
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