Während eines Auswärtsspiels Raubüberfall auf Familie von Fußballprofi Eran Zahavi

Sie fesselten und bedrohten seine Frau, auch die drei kleinen Kinder waren dabei: Die Familie des israelischen Fußballnationalspielers Eran Zahavi wurde zu Hause überfallen.
PSV-Star Eran Zahavi: »Für ihn das Spiel gewonnen«

PSV-Star Eran Zahavi: »Für ihn das Spiel gewonnen«

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PSV Eindhoven v SC Heerenveen / imago images/ANP

Die Familie des israelischen Fußballnationalspielers Eran Zahavi ist Opfer eines Raubüberfalls geworden. Nachdem Zahavi, der für den niederländischen Topklub PSV Eindhoven spielt, mit seiner Mannschaft zum Auswärtsspiel bei Willem II Tilburg gefahren war, wurde dessen Ehefrau gefesselt und mit einer Waffe bedroht.

Auch die drei Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren waren bei dem Vorfall am Sonntag im Haus der Familie im Süden Amsterdams anwesend, wie die Polizei der Stadt bestätigte.

Medienberichten zufolge soll es sich um zwei Täter gehandelt haben. Sie hätten sich als Angestellte eines Lieferdienstes ausgegeben und beim Öffnen der Haustür eine Waffe gezogen, berichtete unter anderem die »Times of Israel« .

»Wir waren mit unseren Gedanken vor, während und nach dem Spiel bei Eran, und wir haben auch für ihn das Spiel gewonnen.«

PSV-Trainer Roger Schmidt

»Es ist schrecklich, was passiert ist«, sagte PSV-Trainer Roger Schmidt: »Auf der Hinfahrt erfuhren wir davon, das überschattet alles. Wir waren mit unseren Gedanken vor, während und nach dem Spiel bei Eran, und wir haben auch für ihn das Spiel gewonnen.«

Schmidt hatte Zahavi gleich nach der Ankunft am Stadion vom Spiel freigestellt, der 33-Jährige kehrte umgehend nach Amsterdam zurück. »Das war nicht einfach«, sagte Nationalspieler Philipp Max, »aber wir haben uns vor Spielbeginn gesagt, dass wir für ihn gewinnen mussten. Für uns war das eine zusätzliche Motivation.«

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen bei dem Überfall niemand, über eine Beute ist nichts bekannt. Die Polizei setzte auf der Suche nach den Tätern Hubschrauber und Hunde ein, es gab aber bislang keine Festnahmen.

mxw/sid
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