Familientragödie
Kölner stürzte sich in Kettensäge
Nach dem Fund zweier Leichen in Köln-Sülz geht die Polizei von einer bizarren Familientragödie aus: Ein 24-Jähriger tötete offenbar seinen 70-jährigen Vater mit mehreren Messerstichen in den Hals und enthauptete sich anschließend selbst mit einer Kettensäge.
Köln - "Der Mann hat sich nach der Tat wohl in die laufende Säge gestürzt", sagte Sprecher Bernd Kalkum. Der Hintergrund war zunächst noch unklar. Gegen 13.15 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein. Doch noch bevor die Polizei Näheres erfragen konnte, war das Gespräch abrupt beendet worden. Auch ein Rückruf blieb erfolglos.
Ob es sich bei dem Anrufer um den Vater oder den Sohn gehandelt habe, müsse noch geprüft werden, sagte Kalkum. Vergeblich hatten Beamte nach dem abgebrochenen Notruf auch an der Haustür geklingelt. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung geöffnet hatte, entdeckten die Beamten die beiden Männerleichen. Bei einer von ihnen war der Kopf vom Rumpf getrennt worden.
Ein Zusammenhang zu einem ebenfalls in Köln tot aufgefundenen Ehepaar in einer Obdachlosenunterkunft besteht allerdings nicht. Die Polizei geht davon aus, dass die 51-jährige Frau und ihr 60 Jahre alter Mann gemeinsam Selbstmord begangen haben oder aber an einer Alkoholvergiftung gestorben sind.
jjc/AP
SPIEGEL+-Zugang wird gerade auf einem anderen Gerät genutzt
SPIEGEL+ kann nur auf einem Gerät zur selben Zeit genutzt werden.
Klicken Sie auf den Button, spielen wir den Hinweis auf dem anderen Gerät aus und Sie können SPIEGEL+ weiter nutzen.