Verunglückter "Fast & Furious"-Star Tochter von Paul Walker verklagt Porsche

Die Tochter des bei einem Autounfall verunglückten Schauspielers Paul Walker hat Porsche verklagt. Die 16-Jährige macht Entwicklungsfehler für den Tod ihres Vaters verantwortlich.


Vor zwei Jahren starb Paul Walker ("The Fast and the Furious") bei einem Autounfall nördlich von Los Angeles. Der 40-Jährige saß auf dem Beifahrersitz, als sein Freund und Rennfahrer Roger Rodas bei einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern in der Stunde die Kontrolle über seinen Porsche Carrera GT verlor. Das Auto prallte gegen drei Bäume und ging in Flammen auf.

Jetzt hat die 16-jährige Tochter des Schauspielers, Meadow Rain Walker, den Sportwagenhersteller wegen "widerrechtlicher Tötung" verklagt. Der Vorwurf: Der Unfallwagen habe eine Reihe von Entwicklungsfehlern gehabt, die dazu geführt hätten, dass Walker in dem Auto eingeschlossen gewesen sei, als es in Flammen aufging. "Ohne diese Mängel in dem Porsche Carrera GT wäre Paul Walker heute am Leben", hieß es in der Klage. Die Porsche AG habe gewusst, dass es mit diesem Automodell in der Vergangenheit Probleme mit "Instabilität und Kontrollmechanismen" gegeben habe.

Über die Vorwürfe hatte zunächst die Promi-Webseite "TMZ" berichtet. Der Polizei zufolge war überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache.

Porsche äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Im April hatten Anwälte des Unternehmens erklärt, dass der Fahrer des Wagens, Rodas, für den Unfall verantwortlich sei. Auch dessen Witwe Kristine hatte gegen Porsche geklagt.

Fotostrecke

7  Bilder
Toter Schauspieler: Paul Walkers Unfalltod

ala/Reuters/AP

insgesamt 159 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
schneapfla 29.09.2015
1. Only in America...
160 wo (vermutlich) 50 erlaubt sind, aber der Hersteller ist schuld...
diefans 29.09.2015
2.
...ahh der Autopilot war nicht richtig eingebaut und funktionierte nicht... und es war kein Hinweisschild an den Türen angebracht, daß man sich auch totfahren kann mit der Karre ... und man hätte allgemein darauf hinweisen müssen, daß wenn man einen Fehler macht, es dann ernste Konsequenzen mit sich bringt - kann ja keiner wissen... vor allem kein Amerikaner!
war:head 29.09.2015
3.
Genau - mit 160km/h durch die Stadt ballern und gegen ein paar Bäume rauschen, weil man es nicht unter Kontrolle hat. Aber Schuld ist der Autohersteller. Ich hoffe für die Beteiligten, dass das ihre verdrehte Art der Trauerbewältigung ist und sie nicht noch möglichst viel Kaptial aus dem Unfall schlagen wollen.
BellUomo 29.09.2015
4. Sichere Autos für die USA!
Typisch Ami! Wenn Du ein Fahrzeug - oder sonst ein technisches Gerät -nicht beherrschst und es kommt zu einem Unfall, wird einfach der Hersteller verklagt. Vielleicht sollten alle Autohersteller für die USA speziell einen Aufkleber anbringen: This car may be dangerous for your health!
treasurer 29.09.2015
5. Da steckt doch wieder nur so ein geldgeiler Anwalt hinter!!
wenn einer mit 160 in den USA, wo es wohl die schärfsten Geschwindigkeitslimits gibt, gegen einen Baum rast, ist die Schuld mit Sicherheit nicht bei Porsche zu suchen!!! Vielleicht sollte die Tochter besser die Witwe des Fahrers verklagen, das sie so einen Idioten geheiratet hat ;-) Den Leuten da drüben fehlt jeder Hang zur Realität, dafür haben sie aber eine Geldgeilheit, die seines Gleichen sucht!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.