FC-Augsburg-Profi Vorwurf der Körperverletzung - Caiuby fehlt bei Strafprozess

Weil er einem Mann einen heftigen Kopfstoß verpasst haben soll, muss sich der Fußballprofi Caiuby vor Gericht verantworten. Doch dem Prozess blieb er fern.

Es ist nicht das erste Mal, dass Caiuby juristischen Ärger hat
Krieger/ imago images

Es ist nicht das erste Mal, dass Caiuby juristischen Ärger hat


Der Fußballprofi Caiuby ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung angeklagt. Zum Strafprozess erschien der 31-Jährige, der beim FC Augsburg unter Vertrag steht, trotz Ladung aber nicht. Laut seinem Anwalt Fabian Krötz habe er eine Flugverbindung verpasst. "Er hängt noch am Flughafen fest", sagte Krötz der "Augsburger Allgemeinen".

Der Vorwurf des Gerichts: Caiuby soll im Mai 2018 in der Augsburger Innenstadt einem Mann einen Kopfstoß versetzt haben. Der Mann sei dadurch so schwer am Kopf verletzt worden, dass er fünf Tage arbeitsunfähig gewesen sein.

Caiubys Verteidiger Krötz wies das im Namen seines Mandanten zurück. Caiuby sei bei der körperlichen Auseinandersetzung gar nicht dabei gewesen. Er peile einen Freispruch an, sagte der Anwalt.

Anschließend begann das Augsburger Amtsgericht, Zeugen zu befragen. Ob der Prozess ohne persönliche Aussage Caiubys beendet werden kann, ist bislang unklar.

Die Anklagebank im Landgericht Augsburg blieb leer
Stefan Puchner/ DPA

Die Anklagebank im Landgericht Augsburg blieb leer

Es ist nicht das erste Mal, dass der Profi juristischen Ärger hat: Im vergangenen Herbst war der Offensivspieler zu einer Strafe von 22.500 Euro verurteilt worden, weil er ohne Ticket Zug gefahren war. Die Summe hatte sich aus 30 Tagessätzen zu je 750 Euro errechnet.

Der Profi hat beim Augsburger Bundesligisten einen Vertrag bis zum Sommer 2020, spielt aber derzeit nicht. Nach jüngsten Angaben des FCA-Managements hat der Brasilianer wegen einer Reihe von Undiszipliniertheiten keine Chance auf ein Comeback bei dem Verein.

sen/dpa



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