FC-Augsburg-Profi verurteilt Caiuby soll wegen Kopfstoß 49.500 Euro zahlen

Ein Angriff mit Folgen: Der Augsburger Fußballprofi Caiuby ist wegen Körperverletzung zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Der Sportler steht nicht zum ersten Mal vor Gericht.

Caiuby da Silva betritt das Amtgericht in Augsburg (Archivbild): 49.500 Euro Geldstrafe
Stefan Puchner/DPA

Caiuby da Silva betritt das Amtgericht in Augsburg (Archivbild): 49.500 Euro Geldstrafe


Der Bundesligaprofi Caiuby soll wegen einer Körperverletzung 49.500 Euro bezahlen. Nach Ansicht des Augsburger Amtsgerichtes hatte der 31-Jährige nach einer nächtlichen Discotour mit Freunden einem Mann einen Kopfstoß versetzt, das Opfer wurde erheblich verletzt. Die Strafe setzt sich laut der "Augsburger Allgemeinen" aus 165 Tagessätze zu je 300 Euro zusammen.

Das Gericht betonte in seinem Urteil, mehrere Zeugen hätten die Tat vom Mai 2018 glaubwürdig geschildert. Die Entlastungszeugen aus dem Bekanntenkreis des brasilianischen Spielers seien hingegen nicht glaubwürdig gewesen.

Die Staatsanwaltschaft hatte laut dem Zeitungsbericht 75.000 Euro Geldstrafe gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Das Opfer habe eine Gehirnerschütterung und eine Jochbeinprellung erlitten und sei fünf Tage arbeitsunfähig gewesen, hieß es in dem Bericht.

Caiuby verließ das Gericht nach dem Urteil mit seinem Rechtsanwalt ohne Kommentar. Es ist unklar, ob er das Urteil akzeptieren oder Rechtsmittel einlegen wird.

Ohne Ticket unterwegs

Es ist nicht das erste Mal, dass der Profi juristischen Ärger hat: Im vergangenen Herbst war der Offensivspieler zu einer Strafe von 22.500 Euro verurteilt worden, weil er ohne Ticket Zug gefahren war. Die Summe hatte sich aus 30 Tagessätzen zu je 750 Euro errechnet.

Der Profi hat beim Augsburger Bundesligisten einen Vertrag bis zum Sommer 2020, spielt aber derzeit nicht. Nach jüngsten Angaben des FCA-Managements hat der Brasilianer wegen Fehlverhaltens keine Chance auf ein Comeback bei dem Verein.

jpz/dpa



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