Fehlalarm Die Suche nach Maddie geht weiter

Erneut falscher Alarm im Fall Madeleine: Die vermisste Vierjährige befindet sich laut Polizei nicht in Frankreich. Eine Touristin aus den Niederlanden wollte sie dort gesehen haben.


Paris - Die Auswertung von Videomaterial hat gezeigt, dass es sich bei dem Kind nicht um die vierjährige Madeleine handelt, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf die Polizei meldete. Zuvor hatte bereits der britische Fernsehsender Sky News Entwarnung gegeben. Demnach hätten die Ermittler Überwachungsbänder ausgewertet, die zeigten, dass das Mädchen lediglich große Ähnlichkeit mit Madeleine habe.

Die Studentin Melissa Fiering hatte angegeben, die vierjährige Madeleine Ende vergangener Woche an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Montpellier gesehen zu haben. Der Zeitung "The Sun" sagte die 18-Jährige aus Nimwegen, es täte ihr leid, Maddie nicht mitgenommen zu haben. Das Mädchen sei in Begleitung eines Mannes gewesen und habe auf den Namen Maddie reagiert.

Die Vierjährige verschwand am 3. Mai aus einer Ferienanlage in dem portugiesischen Badeort Praia da Luz. Ihre Eltern sind selbst Verdächtige in dem Fall. Sie beteuerten aber immer wieder ihre Unschuld.

jdl/dpa



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