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24. Januar 2007, 07:28 Uhr

Florida

Unschuldiger saß 22 Jahre lang im Gefängnis

Die Hälfte seines Lebens verbrachte der heute 44-jährige Pete Williams im Knast - zu Unrecht. Der US-Amerikaner war wegen Vergewaltigung verurteilt worden, doch ein DNA-Test hat nun bewiesen, dass er nicht der Täter war.

Miami - Pete Williams sei nicht der gesuchte Vergewaltiger, teilten seine Anwälte gestern mit - er werde freigelassen. Williams war 1985 zu 45 Jahren Haft verurteilt worden, weil er eine Frau in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia vergewaltigt haben sollte. Stets beteuerte Williams seine Unschuld. Zwei Opfer einer Serie von vier Vergewaltigungen identifizierten Williams jedoch als den Täter. Auch dass die Taten zum Teil erst nach Williams' Verhaftung stattfanden, konnte die Jury seinerzeit nicht umstimmen.

Eine Vertreterin eines Projekts für unschuldig Verurteilte in Georgia begrüßte die angekündigte Freilassung von Williams. "Es ist allerhöchste Zeit für Pete Williams, zu seiner Familie zurückzukehren", sagte Aimee Maxwell. Nach Angaben des US-weiten Projekts, das Justizirrtümern nachgeht, konnte durch DNA-Tests bislang die Unschuld von 192 Verurteilten bewiesen werden; diese mussten durchschnittlich zwölf Jahre im Gefängnis verbringen.

fba/AFP

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