Flughafen Basel Lotse erstochen aufgefunden

Grausiger Fund am Flughafen Basel: Ein 34-jähriger Lotse lag erstochen in der zehnten Etage des Kontrollturms. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.


Straßburg/Paris - In der Hochsicherheitszone des Flughafens Basel-Mülhausen-Freiburg ist am Mittwoch ein Fluglotse erstochen worden. Der 34 Jahre alte Familienvater wurde am Morgen blutüberströmt in der zehnten Etage des Kontrollturms gefunden, wie die Polizei mitteilte. Der Mann aus dem elsässischen Riedisheim leitete das Team dort.

Von dem Täter, der sein Opfer mit drei Stichen in den Hals und Brustkorb tötete, fehlte zunächst jede Spur. Der Tower des Flughafens befindet sich in einer Sicherheitszone, die eigentlich nur mit Firmenausweis oder Akkreditierung betreten werden kann. Die Staatsanwaltschaft von Mülhausen ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung. Auswirkungen auf den Flugverkehr hatte die Tat nicht.

Der EuroAirport Basel-Mülhausen-Freiburg zählte im vergangenen Jahr 4,1 Millionen Passagiere. Der Flughafen liegt rund sieben Kilometer nordwestlich von Basel, 30 Kilometer südöstlich von Mülhausen (Mulhouse) und 60 Kilometer südwestlich von Freiburg.

jjc/dpa



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