Flughafen Düsseldorf Geld stinkt doch - Spürhund Luke erschnüffelt 1,2 Millionen

Am Düsseldorfer Flughafen überprüft Zoll-Spürhund Luke Koffer von Passagieren. 1,2 Millionen Euro hat er in den vergangenen Monaten erschnüffelt.

Schäferhund Luke soll dickere Geldbündel aufspüren
Rolf Vennenbernd/DPA

Schäferhund Luke soll dickere Geldbündel aufspüren


Seit einem halben Jahr arbeitet am Düsseldorfer Flughafen ein besonderer Spezialist: Zoll-Spürhund Luke. Der dreijährige Schäferhund ist nach Angaben des Zolls der derzeit einzige für Kontrollen am Menschen ausgebildete Bargeld-Spürhund in Deutschland. In den vergangenen sechs Monaten hat er bereits insgesamt 1,2 Millionen Euro Bargeld an Passagieren erschnüffelt.

Bei 21 Passagieren zeigte Luke an, dass sie eine verdächtig große Summe Bargeld bei sich haben. Weil fast jeder Passagier Geldscheine bei sich hat und Luke nur Summen über 10.000 Euro aufspüren soll, ist er auf dickere Geldbündel trainiert.

Was er riecht, ist die spezielle Kombination der Gelddruckfarben und des Papiers der Banknoten. Denn Geld stinkt eben doch. "Jede Währung riecht sogar anders", sagt Hundeführerin Sabine Mohren. Ihr Hund ist trainiert auf Euro, US-Dollar, britische Pfund und türkische Lira.

Zollhund Luke und Hundeführerin Sabine Mohren bei der Arbeit am Flughafen Düsseldorf
Rolf Vennenbernd/DPA

Zollhund Luke und Hundeführerin Sabine Mohren bei der Arbeit am Flughafen Düsseldorf

Seit 2007 müssen mehr als 10.000 Euro Bargeld beim Zoll angemeldet werden, wenn sie in die oder aus der EU gebracht werden. Das soll Terrorfinanzierung, Geldwäsche und Schwerkriminalität wie Drogenhandel erschweren.

sen/dpa



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