Flughafen München Mann transportiert 36 Schlangen im Handgepäck

36 Pythons, versteckt in einem Stoffbeutel: Zöllner am Flughafen in München haben einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Ein Australier hatte die Schlangen im Handgepäck. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft - er hatte angegeben, in seiner Heimat nichts gekauft zu haben.


München - Da staunten die Zöllner nicht schlecht: Am Flughafen München haben die Beamten 36 lebende Schlangen im Handgepäck eines Australiers entdeckt. Die Tiere seien bereits am vergangenen Montag gefunden worden, als der 22-jährige Mann beim Verlassen des Sicherheitsbereiches am Flughafen kontrolliert wurde, teilte das Hauptzollamt in München erst am Freitag mit.

Es handele sich dabei um den größten derartigen Fund der vergangenen Jahre. Der Fitnesstrainer sei von Sydney über Dubai nach München geflogen. Ursprünglich hatte er angegeben, keine Waren in Australien gekauft zu haben. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Handgepäcks kamen die Tiere zum Vorschein. Sie waren in einem Stoffbeutel versteckt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Schlangen um junge Pythons, die unter Artenschutz stehen. Zur genaueren Bestimmung wurden die Tiere in der Auffangstation für Reptilien in München untergebracht. Der Australier sitzt in Untersuchungshaft.

ulz/dpa/dapd

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