Foto-Klau bei Pippa Middleton Polizei nimmt mutmaßlichen Hacker fest

Etliche Fotos von Mitgliedern der königlichen Familie soll ein Hacker von Pippa Middletons Account gestohlen haben. Jetzt nahm die Polizei einen ersten Tatverdächtigen fest.

CapitalPictures/ face to face

Tausende Fotos, darunter Bilder des dreijährigen Prinzen George und seiner 16 Monate alten Schwester Prinzessin Charlotte, einfach gestohlen, gehackt aus der iCloud - diese Nachricht versetzte Royals und ihre Fans am Samstag in Aufruhr.

Die britische "Sun" und die "Daily Mail" berichteten, ihnen seien anonym etwa 3000 Fotos angeboten worden, die von Pippa Middletons Account beim Apple-Dienst iCloud stammen sollen. Der Preis: "Mindestens 50.000 Pfund", rund 58.000 Euro.

Kaum war die Nachricht in der Welt, konnte die britische Polizei bereits eine Festnahme vermelden: Noch am Samstagabend wurde demnach ein 35-Jähriger wegen Verstößen gegen die Datenschutzgesetze in Gewahrsam genommen. Er befinde sich in Süd-London in Haft, so ein Sprecher. Laut "Sun" hatte sich der Hacker per E-Mail gemeldet und eine Zahlung innerhalb von 48 Stunden gefordert. Der Dieb habe sich "Crafty Cockney" genannt, etwa "listiger Cockney", ein gewiefter Bewohner des Londoner Eastend.

Das Boulevardblatt betonte, man habe zu keinem Zeitpunkt Interesse an dem Geschäft gehabt und sofort Pippa Middleton informiert. Laut "Daily Mail" ermittelt Scotland Yard in dem Fall.

Pippa Middleton ist nicht die erste Prominente, die gehackt wird. Im August 2014 wurden Stars wie die Schauspielerin Jennifer Lawrence oder das Model Kate Upton Opfer eines massiven Datenklaus, bei dem illegal erworbene Fotos online gestellt wurden. Insgesamt waren geschätzt 100 bekannte Persönlichkeiten betroffen.

ala/dpa



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