Familiendrama in Rheinland-Pfalz Weiterer Mann war zur Tatzeit in der Wohnung

Nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin soll ein 32 Jahre alter Mann in Frankenthal seine zwei Monate alte Tochter aus dem Fenster geworfen haben. Jetzt sind weitere Details bekannt geworden.


Nach dem gewaltsamen Tod eines Säuglings in Rheinland-Pfalz sind weitere Details bekannt geworden. So hielt sich während des Familiendramas neben dem tatverdächtigen Vater ein weiterer Mann in der Wohnung in Frankenthal auf. Derzeit gebe es aber keine Anhaltspunkte, dass der 31-Jährige an der Tötung des zwei Monate alten Mädchens am Samstag beteiligt gewesen sei, teilten Staatsanwalt und Polizei mit.

Der 32 Jahre alte Vater soll nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin seine Tochter aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Stock geworfen haben. Das Kind sei auf der Stelle tot gewesen. Der Vater sitzt in Untersuchungshaft. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Bei der Auseinandersetzung in der Nacht zum Samstag verletzte der Mann auch seine 20 Jahre alte Partnerin und seine sechsjährige Tochter aus einer früheren Beziehung mit einem Messer. Beide werden noch im Krankenhaus behandelt, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Leichnam des Säuglings wird voraussichtlich am Mittwoch von der Rechtsmedizin in Mainz obduziert.

Auch der 31 Jahre alte Mann, der ebenfalls in Frankenthal wohnt, wurde in der Tatnacht verletzt. Wie es zu den Verletzungen kam, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. Auch sei noch unklar, warum sich der Mann in der Wohnung der Familie aufgehalten habe. Er habe nach einer ambulanten Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Der mutmaßliche Täter wurde verletzt, als die Polizei ihn fasste.

lba/dpa



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