Feiern in Frankfurt Ehepaar soll illegal an 450 Sex-Partys verdient haben

Die Teilnahme kostete 180 Euro pro Person: In Frankfurt soll ein Ehepaar jahrelang Sex-Partys organisiert haben, ohne die Einnahmen zu versteuern. Zeitgleich bezogen die Verdächtigen Arbeitslosengeld. Der Schaden beträgt Behörden zufolge fast eine Million Euro.

Prostituierte in Bordell (Archiv): Unangemeldete Sex-Partys in Frankfurt
DPA

Prostituierte in Bordell (Archiv): Unangemeldete Sex-Partys in Frankfurt


Frankfurt - In Frankfurt ist ein mutmaßlich betrügerisches Ehepaar aufgeflogen, das rund 450 Sex-Partys organisiert und den Fiskus um knapp eine Million Euro gebracht haben soll. Laut Polizei lösten Beamte am Mittwochabend in einem Frankfurter Hotel eine Veranstaltung des als arbeitslos gemeldeten Ehepaares auf.

Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Eheleute in den vergangenen Jahren ohne Gewerbeanmeldung insgesamt 450 Sex-Partys veranstaltet haben. Der Eintrittspreis habe bei jeweils 180 Euro pro Person gelegen.

Zusammen mit dem Arbeitslosengeld II, das die beiden zeitgleich bezogen, entstand dem Finanzamt den Angaben zufolge seit 2005 ein Schaden von fast einer Million Euro.

hut/dpa



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