Getötete Irina A. Frankfurter Gastronom ab August vor Gericht

Tod durch 21 Messerstiche: In Kürze beginnt der Prozess gegen Jan M. Er soll Irina A. aus Habgier ermordet haben. Die beiden waren wegen erfundener sexueller Übergriffe durch Flüchtlinge in den Schlagzeilen.

Grablichter am Tatort im Frankfurter Niddapark (Archivbild)
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Grablichter am Tatort im Frankfurter Niddapark (Archivbild)


In Frankfurt am Main steht ab August der Gastronom Jan M. unter anderem wegen Mordes vor Gericht. Er soll seine ehemalige Geschäftspartnerin Irina A. getötet haben. Der Prozess vor dem Landgericht beginnt laut einer Mitteilung am 27. August.

Jan M. soll die 29-Jährige laut Staatsanwaltschaft aus Habgier getötet haben (lesen Sie hier eine ausführlichen Text). Er traf die Frau demnach am 8. Mai 2018 im Frankfurter Niddapark.

Jan M. habe ihr vorgegaukelt, seine Schulden bezahlen zu wollen. Sie habe immer drängender um das Geld gebeten - daraufhin habe Jan M. sie getötet. Er soll ihr 21 Messerstiche in Brust, Kopf und Nacken versetzt haben. Danach soll der Angeklagte ihr eine Rolex, einen Diamantring und die Autoschlüssel abgenommen haben. Drei Tage später wurde der Gastronom festgenommen. Sein Blut war am Tatort. Er bestreitet die Tat.

Die beiden hatten Anfang 2017 der "Bild"-Zeitung erzählt, in der Silvesternacht habe es in der sogenannten Freßgass in der Frankfurter Innenstadt sexuelle Übergriffe, Körperverletzungen, Diebstähle sowie äußerst aggressives Verhalten "von Massen an Flüchtlingen" gegeben. Die Geschichte stellte sich als Lüge heraus.

Im November 2017 erhob die Staatsanwaltschaft deswegen Anklage gegen Irina A. und Jan M. Im Mai 2018 wurde die Leiche der Frau gefunden. Der 51-Jährige ist nicht nur wegen Mordes, sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Betrugs an einem langjährigen Geschäftspartner angeklagt. Er soll ihn um 120.000 Euro betrogen haben.

jpz/AFP



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