Südfrankreich Mann offenbar nach Streit um Parkplatz erschossen

Es soll um die Frage gegangen sein, wer eine Parklücke bekommt: In der südfranzösischen Stadt Béziers ist ein Mann niedergeschossen worden und gestorben. Nach dem mutmaßlichen Schützen wird gefahndet.


Offenbar im Streit um einen Parkplatz ist in Südfrankreich ein Mann erschossen worden. Er wurde am Donnerstagabend in einer Seitenstraße in der Innenstadt von Béziers durch Schüsse niedergestreckt, wie Kommissarin Caroline Ravoux der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Wir haben es mit einem Mord auf offener Straße zu tun, der laut ersten Zeugenaussagen wegen eines Parkplatzes verübt wurde."

Das Opfer starb noch vor Eintreffen der Rettungskräfte. Der Täter flüchtete mit seinem Auto. Zeugenaussagen ermöglichten es aber, einen Verdächtigen zu identifizieren. Nach ihm wird gefahndet, wie die Kommissarin sagte. Béziers liegt nahe der französischen Mittelmeerküste zwischen den Städten Narbonne und Montpellier.

Wie das Portal midilibre.fr berichtet, könnte dem Disput um den Parkplatz ein länger währender Streit vorausgegangen sein. Offenbar gerieten auf der Straße zunächst zwei Frauen aneinander, dann mischten sich deren Begleiter ein und die Situation eskalierte.

Mehrere Menschen sterben an Tankstelle

Erst in der vergangenen Woche hatte eine Bluttat den Süden Frankreichs erschüttert. Durch Schüsse an einer Tankstelle starben drei Menschen in der Stadt Ollioules nahe Marseille.

Laut der Regionalzeitung "Var-Matin" handelte es sich bei zweien der Opfer um ein Touristenpaar, das in einem Auto saß - demnach wurde der Fahrer verletzt und die Beifahrerin getötet. Neben der Frau starben nach Angaben von Franceinfo auch zwei Männer.

jok/AFP

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