Aussage unter Tränen Tödlicher Unfall auf A5 - Frau gesteht Alkoholfahrt

Vor dem Amtsgericht Friedberg hat eine 43-Jährige zugegeben, unter Alkoholfeinfluss einen schweren Unfall verursacht zu haben. Für einen Fünfjährigen kam damals jede Hilfe zu spät.

Die 43-jährige Angeklagte wartet auf den Beginn des Prozesses im Gerichtssaal des Amtsgerichts Friedberg.
Arne Dedert/DPA

Die 43-jährige Angeklagte wartet auf den Beginn des Prozesses im Gerichtssaal des Amtsgerichts Friedberg.


Eine angeklagte Autofahrerin hat gestanden, sich betrunken hinters Steuer gesetzt und einen tödlichen Unfall verursacht zu haben. Die Vorwürfe würden "vollumfänglich" eingeräumt, sagte der Verteidiger der 43-Jährigen zu Beginn des Prozesses vor dem Amtsgericht Friedberg.

Bei dem Unfall auf der A5 in der Nähe von Bad Nauheim in Hessen war im vergangenen Oktober ein fünf Jahre alter Junge gestorben. Laut Staatsanwaltschaft hatte die 43-Jährige mit Tempo 160 die Fahrspur gewechselt und war dabei mit dem Auto seiner Familie kollidiert. Die Angeklagte soll 1,8 Promille im Blut gehabt haben.

Der Vater des Jungen sowie zwei Geschwister wurden verletzt. Auch die Unfallverursacherin musste damals ins Krankenhaus eingeliefert werden. Vor Gericht sagte sie nun unter Tränen, dass ihr das Geschehen sehr leid tue.

sen/dpa



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