Durch Zufall entdeckt Hunderte Straftäter bei G20-Grenzkontrollen gefasst

Die strengen Grenzkontrollen während des G20-Gipfels dienten eigentlich dazu, Krawallmacher ausfindig zu machen. Ins Netz gingen den Fahndern jedoch etliche andere Straftäter.

Grenzkontrolle im bayerischen Schwarzbach (Archivbild)
DPA

Grenzkontrolle im bayerischen Schwarzbach (Archivbild)


Bei Grenzkontrollen vor dem G20-Gipfel hat die Polizei einem Bericht zufolge mehrere Hundert Straftäter gefasst. Bis Samstag um Mitternacht seien 673 offene Haftbefehle für Straftaten vollstreckt worden, die nicht mit dem Treffen in Hamburg zusammenhingen, melden die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Dass so viele Straftäter ins Netz gingen, war demnach nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein Nebenerfolg der auf einen Monat befristeten Kontrollen.

Die Kontrollen waren am 12. Juni eingeführt worden, um potenzielle Gewalttäter an der Einreise zu hindern. Sie sollen laut Innenministerium noch bis Dienstag in Kraft bleiben.

mxw/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.